Cap.X. Von etlichen Dingen, so:c. 43?
also gefärbet wird. Daher kbmmts, daß die Kin-der offt gantz rot!) styn auf den Backen, und un-ter dem gantzen Angesicht, denn solches wird derFrucht von deneMüttern am meisten angebohren,wenn sie sich sehr schamen,oder zornig werden,weilsie empfangen,oder weil sie schwänge: sind,da:um,daß die natürliche Wärme alsdennsich aufblähetund das Geblüt austreibet. Welche sich aberfürchten oder plötzlich erschrecken,diesclbenWeibererben ihrerLeibes-Fmcht eine blcicheFarbe an,undeine ernsthaffte traurige Gestalt desAngcsick)ts.Das X. Capitel.
Warum etliche Dinge lein Feuer fangen,
und durch solches verzehret werden ?s^S werden noch bin nnd wieder in hoher Po-^^ renkten Kunst-Kammern Tücher zur Raritätaufbehalten, und als etwas sonderliches gewiesen,welche aus wunderbarer Materie gemacht, unddoch nicht verbrennet werden können; Deswe-gen, wenn sie schwach werden, so waschet man sienicht mit Geissen oder Lauge, sondern man wirf-sct sie msFeucr,und lasset sie ausbrennemwiemanetwan einen fett-metallenen Topff ausbrennet.
Diese Materie wachset in Indien,an gantz heis-sen Oerternund auf festen Boden, denn daselbstnimmt sie eine solche harte Art an sich,und hat dieNatur, daß sie wie Flachs rra<Äiret werden mag.Man nennet es^zbeNmum.wird auch lapiz äzbe-lw5betitult,und hat es fast gleiche Natur an sich ^wie unser ungeluschterKalck,der durchsFeuerschö-ner wird, und doch nicht verbrennet, oder irgendeinen Schaden nimmt.
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