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Neu-entdeckte Heimligkeiten des Frauenzimmers : bestehend in 3 Theilen, wovon der erste eine vollkommene Beschreibung von Erzeugung der Menschen, sambt der Natur, Schönheit, Eigenschafft, Gebrechen und Zufällen. 2. Auserlesene curieuse erörterte medicinische und physicalische Fragen, sambt den neuesten Observationibus. 3. Von der Diaet, rechtem Gebrauch der Speise und Tranck
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Cap.X. Von etlichen Dingen, so:c. 43?

also gefärbet wird. Daher kbmmts, daß die Kin-der offt gantz rot!) styn auf den Backen, und un-ter dem gantzen Angesicht, denn solches wird derFrucht von deneMüttern am meisten angebohren,wenn sie sich sehr schamen,oder zornig werden,weilsie empfangen,oder weil sie schwänge: sind,da:um,daß die natürliche Wärme alsdennsich aufblähetund das Geblüt austreibet. Welche sich aberfürchten oder plötzlich erschrecken,diesclbenWeibererben ihrerLeibes-Fmcht eine blcicheFarbe an,undeine ernsthaffte traurige Gestalt desAngcsick)ts.Das X. Capitel.

Warum etliche Dinge lein Feuer fangen,

und durch solches verzehret werden ?s^S werden noch bin nnd wieder in hoher Po-^^ renkten Kunst-Kammern Tücher zur Raritätaufbehalten, und als etwas sonderliches gewiesen,welche aus wunderbarer Materie gemacht, unddoch nicht verbrennet werden können; Deswe-gen, wenn sie schwach werden, so waschet man sienicht mit Geissen oder Lauge, sondern man wirf-sct sie msFeucr,und lasset sie ausbrennemwiemanetwan einen fett-metallenen Topff ausbrennet.

Diese Materie wachset in Indien,an gantz heis-sen Oerternund auf festen Boden, denn daselbstnimmt sie eine solche harte Art an sich,und hat dieNatur, daß sie wie Flachs rra<Äiret werden mag.Man nennet es^zbeNmum.wird auch lapiz äzbe-lw5betitult,und hat es fast gleiche Natur an sich ^wie unser ungeluschterKalck,der durchsFeuerschö-ner wird, und doch nicht verbrennet, oder irgendeinen Schaden nimmt.

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