Kranckheiten und Fiebern. 4 lg
Zeit die unremenFeuchtigkenen sich geliefern,dar-zu auch dieHaut an denLusst-köcherlein verschlos-sen, und die mlenlilM trZnlpiratio verhindertwird, so hindert es grossen Thells d,e.Gesch!cunl-gung der Euren. Denn gleichwie Pech, Wachs,Schmecr, Hartz, und andere welche Matenen,mehr in dem Winter erharten, daß man sie mitdenen Fingern nicht zwingen oder nach BellebentraNren kan; so sind auch in kalterLufft dteFeuch-tlgkeit des Lelbes schwerlicher zu zertheilen.
ZuderZeil sind zerthellende und öffnende^teäi»«menca höchst nöthig; Die schädliche Unremig'kett leget sich in der Krancken Leibern an, wie dieHefen ln einem Fasse, welche alsdenn Mühe ma-chet, heraus zu bringen. Je mehr man denn ineinen solchen unreinen Letd Spelse und ^rancsseinfüllet, je ärger macht man es, und wird beydesverdorben, dleNahrung wird uurein,und derPaotlent muß die Kranckheit desto länger am Leibetragen; Oder so sie ja durch Hülste der Artzeneyund ihrer starcken Natur derKrarickheit befrcvetwerden; So kan doch die wenig überdliebencUn-leinigkeit, aus einer geringen Ursache ein Kecickvmachen,wie solche an denen drcy,und viertägigenFiebern zu sehen, wenn keine gute Vi^r nn Essenund Trmcken gehallen wird.
Daß aber die F«eder den Krancken erst überden dritten oder vierdtenTag ankommen,und t!neine Zeitlang Ruhe lassen, «st die Ursache daß diebösell Feuchligkeilen davon die Fieber entstehen,in den ausserlichen Oertern des Leibes sich gesam-let/ und vo» dem Herhen weiter entfernet sind.Dd » Ob