ähnlich, rechte eheliche Kinder. 383
sche,so kan geschehen, wie sichs denn auch täglichbeglebet, daß die Tochter dem Bater / und derSohn der Mutter ähnlich wird. Die Seele und^die Materia des Saamens/ indem sie ihren prm-cipiiz conform^nehmlich kalt/ftuchte langsam undfiußig sepN/wiederjenige ist,davon sie entspringen,herrschen überdie Seele und Materie des weibli-chen Saamens, beydes durch ihre Materie und<^v2litaten, sogar, daß die Seele, welche indemSnamen des Vaters ist, und ojft schr aHive undpenetrante Bewegungen hat, sich der Seele desmütterlichen Saamens bemächtiget, und durchdiese Vermischung einen subtilen Cörper machet,dessen vornehmstes Tbeil allezeit die Parthey derväterlichen l^omplexian behält. Diese herrschen-de Seele nun imprimiret ihren weiblichen lünara«Herbem Kinde, das sich in dem Leibe seiner Mut-terformiren soll, und machet diese Tochter ihremVater ahnlich;Sie istgroß und dicke,wie er,lang«sam in ihren^Nionen; Ihre Augen sind sehr weit,ihre Monats-Zeiten überfiüßig, in Summa:Sie ist fiußig und lanßvinisch, wie ihr Bater.
Llllein wenn der Bäter sehr wenig Saamenhergiebet, welcher nur zur lermennrung des vonHitze undGeistern angesüUtenSamens derFrau-en dienet,so wird von dieserBermischung einKna-be gebohren, welcher das lemperamenr derMutter, ihre Gestalt, und eben ihre inclinarione«haben wird. Er wird klein, und in allen ihr gleichseyn, wenn mall das Geschlechte ausnimmt.Denn diese Frau, indem sie von einer warmen
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