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Neu-entdeckte Heimligkeiten des Frauenzimmers : bestehend in 3 Theilen, wovon der erste eine vollkommene Beschreibung von Erzeugung der Menschen, sambt der Natur, Schönheit, Eigenschafft, Gebrechen und Zufällen. 2. Auserlesene curieuse erörterte medicinische und physicalische Fragen, sambt den neuesten Observationibus. 3. Von der Diaet, rechtem Gebrauch der Speise und Tranck
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ähnlich, rechte eheliche Kinder. 3 81

nun des Kindes ?roM die (.uwplexion des Va-ters durch die Impressionen, welche sein Saammbey der Frauen ihren verursachet,sopelfeÄionirctes sich täglich durch ebendieselbe prjncipj». ZumErempel der Vater lst melanckolisch und cl^ole»risch, groß und hurtig, grober Stimme und gmeuNeigungen, so wird eln Stückseiner Seelen,wel-che er seinem Kinde, vermittelst seines Saamens,communiciret, überall diese unzertrennliche Hva-litäten mit sich führen; Sie wird die Mme, le derBeine ausbreiten und ausdehnen,Hitze und Tru-ckenheit in den vornchmstenGllcdern machen,undmit einem Worte, ein cnolerisch und melancKolisch lemperämenr cauliren. Endlich ist das sub-tile Theil von dem Saamen des Vaters, welchernichts ist, als eine ?c>rcion seiner Seelen, mit sei-nem starcken Stücke, davon der Leib zum Theilfurmiret, nachdem es sich der Seele und der Ma-terien, so in dem Saamen der Mutter enthalten,bemächtiget, ein Ursprung der Aehnligkeit, welcheder Knabe hat mit seinem Bater, nicht nur anGestalt, sondern auch nach dem Geschlechte.

Dergleichen begiebt sich auch mit derAchnlig-keit,so eine Tochter mit der Mutter hat: Denndie Materie, welche in einem 0v« eingeschlossen,und von einer kalten und feuchten lüomplexion ist,wenn man sie der Materie, daraus der Knabe tor-miret, vergleichet, kan nicht dienen, als zur Berei-tung einer Tochter, sonderlich wenn der Saamedes Mannes schwach und matt,und mit der Frau-en Temperamente übereinstimmet. Die Seele,

indem