ähnlich, rechte eheliche Kinder. 3 81
nun des Kindes ?roM die (.uwplexion des Va-ters durch die Impressionen, welche sein Saammbey der Frauen ihren verursachet,sopelfeÄionirctes sich täglich durch ebendieselbe prjncipj». ZumErempel der Vater lst melanckolisch und cl^ole»risch, groß und hurtig, grober Stimme und gmeuNeigungen, so wird eln Stückseiner Seelen,wel-che er seinem Kinde, vermittelst seines Saamens,communiciret, überall diese unzertrennliche Hva-litäten mit sich führen; Sie wird die Mme, le derBeine ausbreiten und ausdehnen,Hitze und Tru-ckenheit in den vornchmstenGllcdern machen,undmit einem Worte, ein cnolerisch und melancKolisch lemperämenr cauliren. Endlich ist das sub-tile Theil von dem Saamen des Vaters, welchernichts ist, als eine ?c>rcion seiner Seelen, mit sei-nem starcken Stücke, davon der Leib zum Theilfurmiret, nachdem es sich der Seele und der Ma-terien, so in dem Saamen der Mutter enthalten,bemächtiget, ein Ursprung der Aehnligkeit, welcheder Knabe hat mit seinem Bater, nicht nur anGestalt, sondern auch nach dem Geschlechte.
Dergleichen begiebt sich auch mit derAchnlig-keit,so eine Tochter mit der Mutter hat: Denndie Materie, welche in einem 0v« eingeschlossen,und von einer kalten und feuchten lüomplexion ist,wenn man sie der Materie, daraus der Knabe tor-miret, vergleichet, kan nicht dienen, als zur Berei-tung einer Tochter, sonderlich wenn der Saamedes Mannes schwach und matt,und mit der Frau-en Temperamente übereinstimmet. Die Seele,
indem