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Neu-entdeckte Heimligkeiten des Frauenzimmers : bestehend in 3 Theilen, wovon der erste eine vollkommene Beschreibung von Erzeugung der Menschen, sambt der Natur, Schönheit, Eigenschafft, Gebrechen und Zufällen. 2. Auserlesene curieuse erörterte medicinische und physicalische Fragen, sambt den neuesten Observationibus. 3. Von der Diaet, rechtem Gebrauch der Speise und Tranck
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z?6 Cav.XlX. Von der Bildung

det, daß diejenigen Weiber, welche ihre MonatReinigung wenig haben, zeitlicher gebühren sol-len, als die, welche solche starck haben,

Man hat aus der Erfahrung Erempel, daßehrliche, fromme, gottsfürchtige Weiber, aller«ley Standes in 27.28.29.32. oder auch etli-chen Tagen der z l. Wochen, wohlgestallte undlebendige Kindergebohren, welche auch alt wor-den, dahero man sie alsobald eines unzüchtigenBeyschlaffs und Schwängerung anschuldigenmag', wie den auch hierinnen die Herren 7Keo-logi und lureconlulti sich belehren und unter,richten lassen sollen, sich in jucliciren nicht zu ü-bereiten. Es darff auch die einfältigen Weibernicht verleiten zu erfahren, daß die Frucht im ach-ten Monat, das ist in der 31.32.3z. und 34.Woche frühzeitig abgehet, und nicht lebendigbleibet. Wovon die Ursachen bcy denen l^ecii-ciz, so diese Sache ex protellu iraHiren, weit-läufftig zu finden.

Wenn nun endlich das Kind, es sey nunim 7.8. oder Zten Monat gebohren, und dieNachgeburt ihren Ausgang gewonnen, nachden Reguln der Natur, so schleust sich die Mut-ter alsobald wieder zu, daß man nach drcuenStunden keine Hand hinein bringen kan. Ebendas hat manchen vielmahl Verwunderung ge-macht, so sehr, als das I^lembrum virile, wel,ches, nachdem es zur <^en«irung so steiff undsiarck ist, nach verrichtetem Ehewercke so welckund kleine wird, daß man auch im Winter solchekaum finden kan. Da»