des Mannes und der Frauen. 193
dere Mängel, so diese kÄion verhindern,daß maneine Frau mit Zufriedenheit und Lust caressirenmöge; als wenn einer am Tripper, oderFrat!-tzosen und dergleichen Klinnret, wenn die (-e-nitklia mit Wartzen, Geschwüren, Narben, unddergleichen öMZiret scyn, oder allzu grosse Bor«haut haben, daß sie die Eichel nicht überstrcif-fen können. Welches offtmals Ursachen sind,daß solche Ehen getrennet werden müssen, undSchmertzen verursachen, daß sie sich der Wei-ber enthalten, weswegen öffters die Schwieger-Mütter der Tochter Partey annehmen, und sichbey ihren Beicht-Vätern beklagen: Ihr E7-dam thue ihrer Tochter ihr Recht nicht.
Wir schreiten fort, und betrachten auchdie natürlichen Gebrechen der WeiblichenGlieder. Das Weib, weil es weniger Hitze,alsder Mann hat, so ist es auch viel mehr Schwach-heiten unterworffeu; Die Unfruchtbarkeit lst eineder c^onllckl2blesien, und beruhet vielmehrund öffters auff ihrer als des Mannes Seiten.Ihre Geburts, Glieder bestehen aus unnedlichvielen Theilen, und wenn nur ein cintzigerMangelhat, und schadhasst ist, so kan die Zeugung nichtvollbracht werden, vielweniger wird sie den Nah-men, eine Mutter genennet zu werden, erhalten.Unser Endzweck ist auch allhier eintzig dahinabgericht, diejenigen Mangel abzuhandeln, wel«che der Ehelichen Verbündniß entgegen sind, unddennoch geheilet werden können. Die Enge derIungferschafft ist eines der grösten Mängel mit;Heimliche.!. 3H. N Es