Cap. Hl. VondemrechtenMer zuheyr. ,73Das III Capitel.
Vom beqvemsten Alter zu heyrathcn
undKinder^Zeugen.
FQAchdem der allwetsche GOtt Himmel und»" Erden, und alles was unter dem Gestirne <!t,geschaffen, und das Schöpffungs Werckpel-s«-ötioniret hatte, und sich daran belustiget, Hut ernach der Schöpjfung der gantzen Nalur de-lMenschen, als d.e zierlichste Creamr, erschaffen;Und damit er nicht m der Einsamkeit darinnen le-ben möchte, hat er ihn aus seiner Riede ein Welbgebauet, undbeyden eine sonderliche L'tbe undBegierde Kinder zu zeugen,elngepftantzet,daroeyauch einen ledUchen Geist und brünstiges Geblüt,nebst geschicklichen Gliedern verliehen. Ferner/damit sich nicht eines vor dem andern entsetzte, sohat GOtt eine sonderbare Liebe und empfindlicheBegierde elngepräget, daß soofft sich em vereh-licht Paar mit emander freundlich begienge, undeheliche Liebe pflegte, es beyden aufs empsingllch«sie wohl thue, und Vergnügen bringe, und wosolches nicht wäre, so würde in kurtzen dasmenschliche Geschlecht zu Grunde Zehen.
Weil demnach diese Begierde so pressant ist,so Zar, daß sie auch von denen wenigsten im Zau-me gehalten werden kan ; So hat der aliweiseGOtt den helligen Ehestand verordnet, worinneein jeder sich em« ordentlichen Vermischung mitsemem Ehegatten bedienen möge , Massen auchPaulus davon nachdenklich redet; wie es nehm,
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