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das Arftnikoryd neutralisirt wird. Lassen die Zufalleder Rcitzung etwas nach, so wende man tu!-
^»iiurig, »nd noch besser Hepgr /e,l^>truri5 insiÜÄls,ousgelöset, als neutralistrendes Mitrel an, aber immermit Kontinuation von Oel und Milch.
Nach Endigung des akuten Zustandes folgen oftnoch Zufalle der chronischen Vergiftung, theils vonSchwache, theils von übergegangenem Gift.
L. Chronische und schleichende Vergiftung. Sieentsteht entweder als Folge der akuten, oder durch all-mähliche und unmittelbare Mittheilung des Arseniks insehr kleinen Gaben, sehr verdünnter oder versetzter Form,in Dunstqestalt (dep Berg - und Hüttenarbeitern), be-sonders durch die äußere Oberfläche.
Ihre Zufälle sind Abmagernng, gereihter Puls,gestörte Verdauung, asthenischc Beschwerden, Husten,Hautausfchiäge, ödematöfe Geschwulst der Extremitä-ten, Lähmungen, Ausfallen der Nägel und Haare, per-gamenta.tige Lertrocknung der Haut, endlich der Toddurch Schleichjieber und Abzehrung.
Die Behandlung fordert den Gebranch des Schwe-fels in der stüchliesten Form, in künstlichen oder natür-lichen Schwefelwassern, innerlich und in Bädern, inVerbindung mit Opium und andern flüchtigen Rcitziiiil-teln, im äußersten Fall des Phosphors in Oel oderNaphtha aufgelöset, bey Anlage zur Abzehrung undLungenassektionen mit Milchkuren, Efelsmilch,islanclicus, zum Schluß fiie Roborantien.
II. Me.kur.
Er kann in allen seinen Verbindungen mit Säurenals Gift wiiken; am stärksten als Sublimat und Hier-cur. intrvl'uü. Auch hier unterscheide man die acuteund chronische Vergiftung.
Vcp der akuten sind die Zufälle fast die namiia e»wie bey der Ärsenikvergisluug, doch in elivaZ geringeremGrade. Die Behandlung ist ganz dieselbe.
Hufelanv II. B. L. Ablb. U