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2 (1803) Spezielle Therapeutik
Entstehung
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275
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Die Verabsäumung dieser Regel hat schon unbeschreibli-che«? Unglück gestiftet, und stiftet es leider noch täglich.

Man wende also die allgemeine Merknrialkur nachden oben angegebenen Grundsätzen an. Zeitlich rich-tet sich die Behandlung nach dem Charakter der Ent-zündung; ist sie sthenisch, Blepumschlage, ist sie asthe-nisch , reißende Mittel, Kalk.-vasser, Digestivsalbe, an-fangs ohne Merkur, dann, wenn das Geschwür blosdurch den allgemeinen Gebrauch des Merkurs heilt, soist man am sichersten eine Radikalkur gemacht zu haben.Ist es avcr hartnäckiger, dann wende man äußerlichSublimatwasser, Digestivsalbe mit rothem Prazipitatan, bleibt es auch dabei) unrein, so ver'eße man die-selbe mit Ampfer, Opium, Myrrha, China u. dgl.oder derühre die Stelle mit infernal is, wel-

ches die Heilung «isnehmend beschleunigt. Man ver-säume ja nicht, bey langwierigen undasthenischen Schan,kern eine allgemeine passende und starkende Behandlungdamit zu verbinden. — Finden sich Auswüchse ein, sowerden sie nach den nachher zu gebenden Regeln behan-delt, so wie gangränöser, kallöser, fistulöser Zustandnach den Grundsätzen der chirurgischen Behandlung.

VII.

Sie erscheinen als Warzen, Fleischauswüchse,Polypen, am häufigsten an den Genitalien und After ^doch auch an jedem andern Ort, entweder als primäreSymptome der venerischen Ansteckung, oder als sekun-däre Folgen der allgemeinen Lues, und sind eiltwedermit Schankern verbunden, oder ohne dieselben.

Die Kur besteht in der Anwendung der allgemei-nen Merkurialknr und örtlicher reihenden Merkurialmitlel,die auch mit andern Rcitzmitteln, besonders lib. Labin.,verstärkt werden können. — Hilft diese Behandlungnicht, so werden ste entweder durch Aetzmittel (

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