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i!. Sie ist bey der erstell Mittheilung am stärk-sten; dieß gilt sowohl von Individuen als vcn Natio-nen. — Daher bringt die erste Ansteckung eines Indi-viduums, so wie die erste Einführung eines Konta-giums in ein Land, immer die heftigsten Wirkungenhervor.
II. Die Wirkungen des Kontagiums im Organis-mus.
Sie sind ihrer innern Natur nach immer zweyfach,nach den zwey Hauptverhältnissen aller organischen Thä-tigkeit.
Z. Dynamisch. Das Kontagium wirkt als Reihauf den Organ smus und zwar zunächst des Nerven-und lymphatischen Systems, erhöl>t oder vermindert sei-ne Thätigen, daher manche als s.henisirende (z. B.das PockenM), ruaucke als astkenistrcnde Potenzen(z. B. das Pcstgift» angesehen werdm können.
Unter den ersten stnd fieberhafte Bewegungen, un-ter den letzten Entzündungen, Eiterungei«, Krumpfe,vermehrte, v?rmint>rrte oder veränderte Se?reti>ien,Pseudorganifationeu und Desorganisationen, die vorzüg-lichsten
2. Chemisch. Das Kontagium wilkt zugleich alschemisches Agens, und zwar als F.rmc-U, in den Or-ganismus ein, unv bringt einen animalischen F^rmenta-tionsprozeß hervor, wodurch die organisch? Marerie zu nTheil ihn assimilirt und neuer Ansteckungvstoff erzeugtwird. Dieser chemische Cbarakicr äußert sich sowohlin den flüßigen als festen Theilen, bald mehr in diesen,bald mehr in andern Organen oder Bestandtheilen desOrganismus, am allerstaiksten in den abgesondertenSäften, vorzüglich iew. Eiker, daher diese am meistenkontagiös, am wenigsten im Blute. Er ist*zuweilt»an bestimmte Zeiten und Grenzen gebunden ^die fiedei-haften Kontagien), und endigt sich selbst durch Assi-milation und Abfindung des heterogenen Stoffs, oder
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