IZZ
lend« statte Hitze zur Begleitung haben, besonders dieTyphusarten der höher» Grade; alle Krankheiten auchchronischer Art, wenn sie den Grad erreichen, der großeSchwache und Ausartung der Materien mit sich führt;alte Krankheiten, die mit einer bedeutenden Dyskrasieder Materien verbunden sind; selbst örtliche Krankhei-ten, wenn sie einen hohen Krad von saulichter Verderb-nis erreichen, z. B. Lungengeschwüre, fanlichte Dy-senterie, Krebs, Hautkrankheiten. — Auch könnenheftige Leidenschaften, z. B. Zorn, durch eine besondereEinwirkung auf die Sekretionsorgane ein? solche Ver-änderung ihres Produkts hervorbringen, daß es als einGift auf andere wirkt, z. B. die Wirkung einer so al-terirten Milch auf den Säugling; ja daß unter gewis-sen Umständen sich ein eigenthümliches Kontagium inihnen erzeugt, z. B. das Wuthgift.
Ein solches blos durch individuelle Bedingungenerzeugtes, d. h. sporadisches, Kontagium kann nunebenfalls, wenn äußere Umstände die Fortpflanzungbegünstigen, sich mehreren mittheilen, und zuletzt allge-mein herrschend s epidemisch ) werden.
Gewöhnlich schränkt sich die Existenz eines akzi-dentell entstandenen Kontagiums auf dasVorhandenseynderjenigen Bedingungen ein, die zu seiner ErzeugungVeranlassung gaben. Mit ihrem Aufhören hört auchdas Kontagium «uf. Das epidemische Kontagium ver-schwindet mit dem Aufhören der epidemischen Konstitu-tion, das sporadische mit der Entfernung der individuel-len Bedingungen seiner Erzeugung. Doch können beydepermanent werden, wenn sie die Beschaffenheit und denGrad von Intensität annehmen, daß sie theils in ihrerNatur selbständig, d. h. von der äußern Natur nichtzerstörbar, werden, theils auch den gesündesten Orga-nismus. ohne eine bestimmte innere oder äußere Anlaged.,zu, sich zu assimiliren vermögen. Dieß ist der Fallbey dem LontAAi'um s/p^vliticum, VÄriololum,inorbillol'um» Bep diesen kann nur eine gänzliche