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Vefikatorien, Bäder, antiphlogfstische, und kühlend ab-führende Mittel, nachher Kalomel, ^>pium, Senega,Zlrnika zc. müssen nach den bekannten Regeln angewen-det, und so lange fortgesetzt werden, bis der Krankekeine Spur mehr vom Schmerz, oder sonstiger Be-schwerde in diesen Theilen bemerkt.
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R o t b ! a ll f. Rose.
Diagnostik.
Die pathognomvnischen Zeichen der rosenarligenEntzündung sind: eine oberflächliche, glänzende, sehrbrennende, gewöhnlich weit ausgebreitete ( oft ganzeGliedmaßen einnehmende) und schmerzende Entzündungs«röthe, die bey dem Druck mit dem Finger auf einenAugenblick weiß wird, aber sehr bald sich wieder rothfärbt. Geschwulst ist immer, nach dem verschiedenenGrade, bald starker, bald schwächer damit verbunden.Nicht selten entstehen Blasen auf der entzündeten Flä-che, die sich mit einem gelben Serum füllen. — DieseEntzündung ist flüchtiger, als irgend eine andere; siekann schnell an einem Orte verschwinden, und an einemandern Orte wieder erscheinen.
Immer ist ein Fieber damit verbunden, zuweilensehr leicht, zuweilen äußerst heftig. Es hat nichts we-sentlich Auszeichnendes, außer daß immer mehr Nei-gung zum Schlafen und Beängstigung vorhanden ist,als bey andern Fiebern. Nach dem verschiedenen Gradedieser allgemeinen Affeklion wird der Grad der Krank»heil bestimmt.
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