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2 (1803) Spezielle Therapeutik
Entstehung
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157
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Austreibung desselben, und leicht erfolgende Harnver-haltung, auch zuweilen Verstopfung des Stuhlgangssind die vorzüglichsten Zeichen.

Häufiger kömmt sie chronisch als akut vor, undim erster» Falle ist sie oft mit Verhärtungen und Verei-terungen des Gekröses verbunden. Bey Kindern ist siegewöhnlicher, als bey Erwachsenen.

Die Behandlung ist wie bey der Peritonitis; dochmüssen hier erweichende Klystiere vorzüglich angewendetwerde».

XVIII.

? 8 0 I ^ I L.Lendenmuskelentzündung.

Diagnostik.

Schmerzen in der Nierengegend bis in den Rück-grat, die Hüften und Schenkel herunter; der Schenkelkann nicht ohne Vermehrung des Schmerzes ausgestreckt,oder an den Leib gezogen werden. Beym Geradeste-hen, beym Umdrehen im Liegen, beym Heben großeSchinerzen in dieser Gegend. Auch ist das Gehen sel-ten ohne Hinken, und ohne vorwärts gebeugtem Kör-per möglich. Selten zeigt sich äußerlich eine Geschwulstnach dem Laufe des Lendenmuskels, oder in der Ge-gend der Leistendrüsen.

Die Unterscheidung von der Nierenentzündung, mitder man ste verwechseln könnte, liegt darinn, daß manhier keine Beschwerden des Urinirens, auch keine Lei-besverstopfung bemerkt. Auch hat sie Aehnlichkeit miteinem Rheumatismus. Doch dies hindert in der Be-handlung nichts, und in zweifelhasten Fällen ist es im-mer