ll
W
4<> >
2. Nach der Stimmung der Erregbarer.
Ist sie erbost, so fangt man mit den schwacher«Reitzmitte/n an, und steigt nach und nach, bis der hin-längliche Grad von Starke wieder hergestellt ist. Hierist besonders der Zusatz spezifisch antisuasmodischer undnarkotischer Mittel wichtig.
Ist sie vermindert, so muß man mit den stärkstenund flüchtigsten Reitzmitteln den Anfang machen, undmit Zunahme der Stärke und der Erregbarkeit immermehr damit fallen.
Sicherer ists daher immer, mit kleineren Dosenund schwächeren Reitzmitteln anzufangen, und so lang!zu steigen, bis der Puls gehoben, starker, gleichförmigger, und (je nachdem der Fehler der Frequenz war)langsamer yder schneller wird. Dadurch ist man erstim Stande, den Grad der Erregbarkeit richtig zu be-stimmen.
Bey seßr torpider Schwache ist es besser, anfangsblos flüchtige Reitzmitlel anzuwenden, und erst dann,wenn dadurch eine hinlängliche Erregung bewirkt ist,Me Stärkungsmittel damit zu verbinden.
H. Nach dem fehlerhaften Zustande der Materie,Hier verdient besonders der faulichte und kontagiöse Zu-stand Aufmerksamkeit.
Die faulichte Modifikation (S. oben) verlangt,außer den flüchtigen und si^en Stärkungsmitteln Anwen-dung der Mineral/auren (besonders der Vitriolsaure) *)der adstringirenden Mittel, geringern Wärmegrad (weilzu viel Wärme die Putrefcibilitat der Materie chemischunläugbar vermehrt), ja zuweilen die stärkste Kalte ^und äußerste Reinlichkeit.
Auch
») Vj ist bekannt, baß in den heißen Kilmoten (wo die Puireschbüiüt Klößer ist), Fl>fchsyeise!, den Typhus erregen und ver-mehren, hingegen säuerliche VeZttMifn ihn verhüte» und »er.bessern.
^«W^-V.^