der Krankheit nöthig gewesen wäre, und daß ihn oftdie Kur mehr herunter bringt, als die Krankheit ge-than haben würde; zweytens, daß die Krise unvollkom-men geschieht, und leicht Metastasen oder Metaschema«tismen nachfolgen, und endlich daß wohl gar das sihe-nische Fieber sich in asthenisches verwandelt, und folg-lich aus einem. lnchtem ein schwerer zu heilendes Uebelerzeugt wird.
Im gelinder« Orade ist es hinreichend, den Zu-gang nährender und reifender Substanzen von außen abzu-halten — antiphlogistische Diät, s welche in wässerigerNahrung, kühler Temperatur und Ruhe, geistiger undkörperlicher, besteht) und kühlende Mittelsalze, beson-ders Nitrum, Pstanzensäuren, mäßige Beförderung derDarmausleerung und Ausdünstung (wozu besondersAntimonialsalze) anzuwenden. (S. Formeln N. I. II.)
Im starkem Grade werden mit diesen Mitteln ty-pische Blutausleerungen durch Schröpfen und Blutigelverbunden.
Im höchsten Grade ist das allgemeine Aderlaß undzwar am Arm, das hauptsachlichste und einzige Mittel.Die Menge und Wiederholung richtet sich nach der Kon-stitution des Subjekts, der Stärke der entzündlichenDiathesis, der Wirkung des ersten Aderlasses, derStärke der Enzündungshaut, dem Zeitpunkt der Krank«heit, der Luftkonstitution.
Ist die Heftigkeit des entzündlichen Zustandes ge-mäßigt , so tritt die Behandlung der gelindem Gradeein. In demselben Verhältniß als der entzündliche Zu-stand abnimmt, muß auch die schwächende Behandlungabnehmen.
III. Man hebe die dringendsten Symptomen.
Da sie blos Wirkungen der Krankheit 'sind, sobraucht es dazu nichts weiter, als die schwächende Me-thode zu verstärken, und besonders auf den Theil wir-kenzulassen, der der Sitz des Symptoms ist/z. B. örl-
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