Galle und der Darmsäfte eine» sehr schlimmen/ meist todt--lichen Ausgang der Krankheit anzuzeigen. In bösartigenFiebern, nahmentlich in dem Verlaufe der Pest, im gel-den westindischen Fieber, oft auch in unsern bösartigenNerveichebern, kommt mit den Zeichen der gesunkenen Kräf-te dieser schwarze Vauchfiuß als ein sehr gefahrlicher Zu-fall vor.
Der blutige Abgang zeigt sehr verschiedene Zustande an.Erfolgt er im chronischen Zustande ohne eigentlichem Stuhl-gange , oder nach demseblen , so setzt er einen Erguß desBlutes in die äußersten Venen des Afters voraus, undzeigt bey Kindern Astariden, bey Erwachsenen Hämor-rhoiden an. Sind aber im chronischen Zustünde die stößi-gen Exkremente selbst mit Blute gemischt; so zngt dieserAbgang entweder Verschwaruug der ^eber,'o5« passiveEongestionen des Blutes zum Darmcanac an/'welche letz-tere gewöhnlich mit der Hämorrhoidalkrankheit zusammen-
hangen.
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Im fieberhaften Zustande kann man aus diesem bluti-gen Abgange der Exkremente entweder aufdieRuhr schließen,wenn Schneiden im Leibe und ein heftiger Stuhlzwaug da-bey zugegen smo: oder es zeigt dieser Abgang gänzliche Auf-lösung der Säfte an, und ist besonders in Nervenfiebern vonder übelsten Vorbedeutung. In bösartigen Pocien hat manbisweilen diesen blutigen Durchfall mit andern Zeichen derärgsten Ausartung der Säfte verbunden gefunden. So ister auch im Skorbut nicht ungewöhnlich.
Werden bey dem Vauchfiuß die Speisen unverändertausgeleert, fo zeigt dieß Unthätigkcit des Magens und derLeber an, und ist bey Kindern nicht ungewöhnlich auch nichtbedenklich, so langes nur gewisse Speisen sind, die nicht ver-