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Kurt Sprengels Handbuch der Semiotik
Entstehung
Seite
301
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Dazu kommt, daß die Organe der Verdauung und Ab-fcheidung nicht zu den edelsten und zum Leben unentbehr-lichsten gehören. Daher können Verletzungen ihrer Verrich-tungen vorkommen, die auf das ganze System wenig Ein-fluß haben.

Dieß sind die Grunde, warum die natürlichen Ver-richtungen unter den Zeichen den geringsten Werth haben,.

Zweytes Kapitel.Vom Schlucken.

Wir betrachten hier vorzüglich das gehinderte Schlu-cken als ein äußerst häufig vorkommendes Symptom. Cshat dcscr Fehler die mannigfalugsien Ursachen und Bezie-hungen auf den Zustand des Körpers: und diese müssenhier genau durchgegangen werden. ,

Ehe wir aber den Zustand des Schlundkovfes und derSpeiseröhre selbst untersuchen, wird die Bemerkung schick-lich seyn, daß diese Organe in sehr wichtigem Con,en,e mitvielen andern Organen des Körpers, wegen der mannig-faltigen Verflechtungen ihrer Nerven mit andern, ste >en.Außer dem Zungenschlundnerven, der mit dem A.niutz-,Stimm - und Intercostalnerven zusammenhängt, erya.t derSchlundkopf seine Nerven sowohl vom Stimm-als u.)mBcynerven des Willis. Ma., sieht also, daß der Schlund-kopf sehr leicht Theil an dem Leiden anderer Organe ne -men muß, daß aber auch der widernatürliche Zustand tesNervensystems sich leicht durch verhinoerte Verrichtungendieses Organs äußern wird.

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Oft rührt freylich das gehemmte Schlucken von eineroffenbaren äußern Urlach« vun fremden Korpern her, die