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Einathmen nöthiget, überzeugt uns davon, daß vorzüglichdie Schneider'sche Niechhaut, und am meisten der Vidi'scheVerbindungszweig des zweyten Hauptasies des fünften Paarshierbey assicirt sind. Da dieser Vcrbindungsnerve (^icer^.ßliiäeuz oder Viäignus) durch seinen tiefen Faden mit demabsteigenden Zweige des sechsten Paars den Anfang des gro-ßen Intercostalncrven bilden hilft; so ist klar, wie leichtdas Niesen durch consensuelle Reihe in andern Theilen er-zeugt werden kann. Aber es erhelltauch daraus, wie wich-tig der Einfluß des Niesens auf d'e ganze Oekonomie des
Körpers fcyn müsse.
bao.Dieser wichtige Einfluß des Niesens auf die Gesundheit
-und die Veränderung der Krankheiten folgt auch schon ausden heftigen Zuckungen, welche in den meisten Muskeln,die nur irgend etwas zum Ausarhmen beytragen, wahrenddes Niesens entstehen: er folgt aus dem gewaltsamen An-triebe des Blutes zu edlen Organen, welchen man an der Nö-the des Antlitzes und der Augen, an der Hitze und den(schmerzen im Kopfe und in der Brust, an dem Nasen-bluten und andern Blutungen erkennt, die auf wiederhohl-tes Niesen zu folgen pflegen.
Darum ist das Niesen, wc,m es besonders häusig wie-derhoh'lt wird, nie ein gleichgültiger Zufall. So wie dadurchder Umtrieb des Blutes äußerst beschleunigt werden kann,so können auch die größten Nachtheile durch die widerna-türlichen Bewegungen entstehen, welche es veranlaßt.
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Der gewöhnlichste Fall des Niesens ist der, wo es vonörtlichen vorübergehenden Reihen auf die Schneider'scheRiechhaut und die Zweige des Vidi'schcn Nerven entstehet.Niesepulver, scharfe Stoffe m der Lust, ungewohnte hefti-ge Kälte, Anhäufung von Schleim und Congestionen seröserSäfte zur Niechhaut, das sind die gemeinsten Ursachen,