der Rinder un d Rnaben. snz
beschrieben
zu finden.Von Vielen Wachen oder Schlaflosigkeitder Rinder.
§. s. Dieses rühret entweder von dem Lei-besschmeryen, oder von der Verstopfung desLeides und den daher verursachten Blähungen undGrimmen her- Gleichwie man abcr die Gesund-heit bey Kindern gemeiniglich aus einem ruhigenSchlaft wahrnimmt; also kan man auch aus ihrembeständigen Wachen, Weinen und Schreyen sicherurtheilen, daß sie kranck sind. Es rühret aber diesesher entweder von verdorbener Milch in demMagen und Därmen, oder von der Verstopfungdes lcibes und von Blähungen. Daher mußman allezeit bey solchen Kranckheiten der Kinderwohl achtung geben, ob der Unterleib offen oderVerschlossen sey. N)enn dieses leyre; so mußman ihnen erstlich ein<UMr und noch ein Laxativdazu verordnen, nachdem i.und 3. F. hernach mußman die Schärfe von der verdorbenen Milch corri-giren und die Blähungen vertreiben, mit den im 3.F. angeführten Mitteln, da besonders das PulverVon dem Anis-Saamen öfters zu geben, undäusserlich der Unterleib mit Blähung-treibendenOehlen fleißig zu salben, auch wenn die Unruhe,Schmertzen und Schneiden im Leibe (larmina)nicht nachlassen, die C.lMre zu wiederhohlen, bissie ruhig werden. Wenn man ihnen aufdas Laxa-tiv dann und wann ein halb Loth süß Mandel-Ochl giebet; so thut solches auch sehr gut und stil-let zugleich das Schneiden, welches sie an dem
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