der Rinder und Rnaben. soi
VondenRranckheiren, welche von der ver-dorbenen Milch entstehen.
/. 3. Weil aber die Kinder viel Zufälle vonMilch gemessen, oder auch, wie an vie- verdorbenerlen Orten der Gebrauch mit Milch- Mlch.Speisen und Brcy genähret werden; so trägt sichsauch oft zu, daß diese in dem Magen verdirber,gerinnet oder sauer wird, daraus oft wiederum vor-erwehnte und noch andere Zufälle entstehen. Dennda findet man grüne scharfe Srühle, welche dasriechen, und zu Erbrechen, grausamen Leibes-Schmeryen, Durchsällen, Blähungen, Her'yensangst Schreyen, Sreckslüsten, ^»v«/^.nen, Aussahren im Schlafen und Wachen undbösin Wesen Anlaß geben. Eben diese Zufallecunrer man wiederum am besten erstlichdurch ein L.axariv, hernach, daß man die übrigenCrudnättn und verdorbenen sauren Unmmgkeuenvollends corrigire- Dannenhero muß man l) diePulgir-Mittel nachdem i./.gebrauchen)undwennes nöthig, etlichemal wiederhohlen. 2) Hernachdie Säure mit den absorbirenden erdigen und gelin-den Blähung - treibenden Mitteln nach dem 2. §wegnehmen, z) Auch die im i. F angezeigten tly-siire verordnen. 4) Zuweilen kan man auch in-nerlich süß Nlandel-Oehl dargegen geben, unds) äusserlich den Unterleib mit warmen Blähung-treibendenOehlen undSacrgen verscheu. Hier-durch kan man auch meistentheils das döse Wesen indiese»« Alter am besten curiren: weil es von ebengemeldeten Ursachen entspringet; Daher eben dasMarggrafen-Pulver, daß 5peci6cum cepKalicum
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