des weiblichen Geschlechts. 469
tung geben. Denn wenn die unordentliche mo-natliche Reinigung schuld daran ist, so muß m<mselbiger nach dem 8. und Z.Capitel abhelffen. Des-gleichen ist auch dem wessen Flusse und andernFehlern des Geblüts nach dem n.Cap. 6?.§. zubegegnen. Dabey sonderlich ein anhaltender Ge-brauch der Becherischen Pillen samt einem TranckvonSassasras und FrantzosemHoltz sssugftcum)nebst der essentia lul^cini und icur^ii sehr dienlichist, ingleichen auch die GesimdKrunw n und war-men Bader sowohl innerlich als äuserlich, welcheviel dabey thun, wenn sie ordentlich gebraucht wer-den. Wenn sich in der tNutterjcheide ein Feh-ler besindet,also daß sie entweder zu ena,o5er zusam-men gewachsen, oder ein Fleisch-Gewächs und Ge-schwulst darinnen, so muß man die Mittel aus derChirurgie herhohlen.
Wenn dergleichen Fehler in der Gebär-mutter, in den l^rerstöcken oder i»i>^ ^//<?/>«vorhanden, so ist gemeiniglich nicht m Kelffen, weilman sie nicht kennen, auch weder mit dem Gesichtenoch mit der Hand dahin kommen kan. Die Ge,sundbrunnen und besonders auch die warmenBäder s>^n<e)erweisen osst für allen andernMe-dicamenten hierinnen eine besondere Würckung,sowohl bey der unordentlichen Reinigung, als auchin demweissen Flusse, in der Bleichsucht und an-dern offt unbekannten Fehlern, wie denn die langeund öfftere Erfahrung gelehret, daß viele Weibernach deren Gebrauch schwanger geworden, welchevorher lange unfruchtbar gewesen.
GZ 3
Von