Verlegungen und Bewegung» 429
tz. 27. Wenn die zur Zeugung nöthi- Ist theilsZen Theile gany und gar verdorben incuradel.oder verlohren sind, so findet auch keine Cur statt,weil man dieselben durch die Kunst nicht wieder er-setzen kan. Wenn sie aber nur noch einem gesun-den Testikel haben, und die Steisigkeit samt demSaamen nicht mangelt, und im übrigen noch ge-sund sind, so sind sie eben so fruchtbar als andere,welche zwey Testikel haben, wovon mir etliche Ex-empel bekannt sind. Hingegen ist deneniemgennicht zubeißen, welchen die Hoden weggesGwo-r»n oder gantz und gar verhärtet und verdorbensind.
Z. 28. Bey welchen die SttifiMt Welche cn,fehlet, die Schwachheit aber noch nicht rabel.gar zu lance gedauret hat, und daran entwederTraurigkeit, zu viel Studiren, Sorgen, kalten-de Diät, oder dergleichen Medicamente, oder „n,maßige l^«»,. und ande Fehler der Lebens-Art,ja auch langwierige Rranctd^iten schuld gewe-sen ; die/enigen müssen alle solche Ursachen, alsTraurigkeit,;u vieles Studieren und Sorgen, mei->den, die andern Kranckh^en heilen lassen, und sichder Unmäßigkeit enthalten,sonst ist alle angewandteCur vergebens.
§.29.Nebst diesen müssen diejenigen, Cur der ge-so ausgemergelt sind, oder welche die schwächt«!Krasste durch Studieren, Traurigkeit und Miß-brauch der Venu« erschöpfet haben, gute nahr-haffte Sacken gebrauchen, als allerhand stär-kende Suppen und sonderlich von Gyern, in-gleichen weiche Eyer, Gallerten, der össtere Ge-brauch