Druckschrift 
D. Laurentii Heisters, Der Medicin, Chirurgie und Kräuter-Wissenschaft Professoris zu Helmstädt, Practisches Medicinisches Handbuch, Oder: Kurtzer, doch hinlänglicher Unterricht, Wie man die innerlichen Kranckheiten am besten curiren soll
Entstehung
Seite
360
URN (Seite)
  
Einzelbild herunterladen
 

360 das l4-Cap. Bonden

len, mildern und verändern. Ja zuweilen dienetftlbst die Speichel.Cur mit einem guten Holtz-^.ranck, wenn man zugleich eine gehörige Diätbeobachtet, und alle scharfe, gefiilhene Sachen, auchuoerfiußiges Geträncke meidet. Bon den äusser-lichen Mitteln, welche Kierbey nöthig sind, kan manunsere Chirurgie, im »Theile das v.Buch, nach-schlagen.

Das 14. Capitel.

Von den vornehmsten Kranckheitmöer Smne.

Wolierfi«entstehen.

ieWerckzeuge der Sinne bekom-men durch die Bewegung deräusserlich?« Cörper eine Empfin-dung, welche vermittelst der Nervendem Gehirneund der Seele mitgetheilet wird. Wenn nun dieseWerckzeuge in ihren vesten und fiüßigen TheilenoderLebensGeistern einen Fehler bekommen; soleiden die Sinne oder Empfindungen darunter ent-wederzum Theil, oder werdengäntzlich verdorben,nachdem die Verletzung oder die Hinderniß dersel-ben wenig oder groß ist. Denn zuweilen wird nichtnur das Werckzeug in einem oder mehrern Theilenzugleich verletzt, sondern es ist auch noch oft ein Feh-ler in den Säfften oder Lebens. Geistern vorhanden.

Ursachen §. 2. Je weniger Lebens'Geister vor-öberhaupt. Handen, oder in die Werckzeuge der Sin-ne