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D. Laurentii Heisters, Der Medicin, Chirurgie und Kräuter-Wissenschaft Professoris zu Helmstädt, Practisches Medicinisches Handbuch, Oder: Kurtzer, doch hinlänglicher Unterricht, Wie man die innerlichen Kranckheiten am besten curiren soll
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192
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,„ Das'o Cap. Von KmF^snen

werden sie von den angehäufften Säfften gereitzet,widerstehen aledenn vermöge ihrer künstlich wider-stehenden Krafft, machen eine krampfigte Bewe-aungund suchen sich durch dieses wunderbareKunst-S'ück von der Stockung und dem Ucberflusse zu be-freyen , indem sie entweder einen blutigen oder wäß-rigen Auswurfs erregen. Wenndiesesgeschiehet,so iit die ^ranckheit insgemein vorbey, oder wirddoch erträglicher. Werden aber solcheBewegungenoder Auswürfle aus irgend eine Welse gehindert,so verursachen die gespanneten nervösen Thuleals-denn Schmertzen, Krampf, sogenannte Flusse,oft auch GMwülste, und allerhand Schmertzenund Gicht-Zufälle: woraus endlich oft grosseSchwachheiten und Lähmungen entstehen, wo mannicht bey Zeiten zu Hülssekommt.«)

§ 2. tzs sind aber dergleichen An-Umerschled. h^Mgen und Stockungen des Ge-blüts untttschieden l) inAnschung desO:ts,wo siesichäussern, z.E.am?.opfe entstehen daherKopf-Schmertzen, Schmertzen und Entzündungen derAugen, der Ohren, der Zähne, des Halses undSchlundes, ferner der Schwindel, Schlaf-Suchtund Schlag'Flüsse; "'der Hrust machen sieBeklemmungen, schweren Athem. Hertzpo^'n,Bluthusten; bald äussern sich dergleichen Zufalleam Halse; bald im Unterlelbe, als an derLeberund Miltz (daher allerhand Stockungen, Geschwul-ste,

(<,) Die stahlianer schreiben dieses alles der Nugei,Fürsicht der Seele zu. welche sie aber nicht beweisenkönnen hingegen kan man es viel deutlicher ausmechaluschen Ursachen herleiten-