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D. Laurentii Heisters, Der Medicin, Chirurgie und Kräuter-Wissenschaft Professoris zu Helmstädt, Practisches Medicinisches Handbuch, Oder: Kurtzer, doch hinlänglicher Unterricht, Wie man die innerlichen Kranckheiten am besten curiren soll
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186
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186 Das 9 Cap. Von den verstopften

mahl des Tages gar dienlich; oder statt dieser das

Klixii Pl-os,riäraci5 paracelll. Die balsamischen

Becherischen oder Stahlischen Pillen sind auchsehr gut, wenn man taglich Abends ohgefehr 20gran nimmt. Allein wenn schon ein Fieber vor-handen ist, so muß man vielmehr temperirende Fie-ber<Mittel gebrauchen. Wenn diese Reinigunggany verjtopfet ist, und solches schon etliche Ta<ge gewähret hat, so ist fast allezeit ein Fieber damitverknüpfet. Alsdenn darff man nicht sicher trei-bende Mittel, wenigstens keine starcke gebrauchen.Denn solche verursachen entweder erst noch ein ge-fährlich Fieber, oder vermehren das gegenwärtige,und machen alles schlimmer. Alsdenn muß manfürnehmlich gegen das Fieber streiten, und die Wal-lung des Geblüts temperirm. Dieses geschieheterstlich durch Aderlässen am Fusse, sonderlich beyvollblütigen und jungen Personen, hernach durchtemperirende und kühlende Pulver von concKis ci-trati5 und nitlo durch schweißtreibende Tränckgen,wäßriges Geträncke, und alles, was bey hitzigenFiebern dienlich ist, nebst einem temverirten Ver-halten, so lange, bis es mit dem Patienten besserwird. Da denn der Fluß zuweilen wieder kommt,zuweilen aber nicht, die Krancken aber doch offt wie-der genesen. Wenn man aber nicht gleich anfangszur Ader läst, so hilfft es gemeiniglich hernach nichts.Uebrigens müssen dergleichen Kindbetterinnen we-nig und dünne Speisen gemessen, Gemüths-Bewegungen, Traurigkeit, Schrecken und Zornmeiden, und sich in einer gemäßigten Warme hal-ten. Doch können sie sich auch zuweilen eines

Schluck

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