«74 das 8. Cap Von den Blut-Flussen.
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5. Bey all n hesstigen Blut-Flüssen, wenn
sie auf ören, muß man endlich zu starckendenU«d gany g^lmde anhaltenden Mitteln schrei-ten, als da ist die mixrura von dem Hir. O c. und
der rmAura tHlc^ri, oder linHuia Kii «rrHril^cA,
wovon man tätlich 2, Zmal 30,42 Tropfen nehmen
lässet, oder die cmÄurz c5l3 c^äoniara, dietinHur»
O-!! c?,z ^waelieri, welche die geschwächten Theilewieder stärcken. Uad dazwischen kan man eine«gelinden Thee vonWund-Kräutern öffterstrincken,
<lls von der lib. veronici, bellillis, »ßnmonii,»IcK^miNi, miIlefc»Iii,vilßi2ureX,lHnicuIi, p)->roll, pUolellX, planraginjg öcc. AlsdsNN wennsi li die Patienten wnder etwas «holet, mußman ein geiindes ^^«/ verordnen, als ein ge«,lindes larirendes Träuckgen, oder ein Pulver vonRhabarber, «emor tHicari, und ein wenig G;
oder das äeco^um rkadarbari, oder das Englische,
oder das Böhmische, Seidlitzer Saltz, welchesman in einer bequemen Quantität schlechten Wast»ser, Molcken, oder auch in einem Gesund-Brunsnen-W 'Ar auflösen kan.
6. Wer durch gar zu starcke Blut<Flüsse sehrgeschwacket worden, muß eine Zeitlang gar nichtslesen, auch den stärcken Licht-Schein meiden, weilsonst das Gesicht dadurch starck angegriffen undgeschwächt, auch leicht ein Schwindel erreget wird.
7. Ausser 5l m /^^«lo hilft das Aderlässenzur Präservation der Blut-Flüsse, wenn es zu rech«ter Zeit angestellet wird, vielmehr, als zur Cur impHrox^mo. Also muß man es zu gehöriger Zeitzwey- drey< oder viermahl des I chres nach Beschafffenheit des Patienten vornehmen. 8. W