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D. Laurentii Heisters, Der Medicin, Chirurgie und Kräuter-Wissenschaft Professoris zu Helmstädt, Practisches Medicinisches Handbuch, Oder: Kurtzer, doch hinlänglicher Unterricht, Wie man die innerlichen Kranckheiten am besten curiren soll
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Das 8. Cap. Von den

ausser dem /^o^/wo oder Blut-Sturtz betrach-ten. Weil hier der Ueberfluß des Geblüts denCörper gemeiniglich belästiget, so muß man ihnauf eine bequeme Weife verringern. Dieser Ab-sicht kommt man zu statten i) durch die künstlichenBlut» Flüsse oder durch das Aderlassen, ausserdem pHlox^zmo, hauptsächlich gegen Tag undNacht gleich, oder wenn es eine starcke Vollblütig-keit und öffters wiederkommende Blut-Flüsse an«riechen, noch össter, also, daß man allezeit viel undgenug weglasse, und auch den rechten Ort dazu er-wehle, wie oben schon bey der Vollblütigkeit geleh-ret worden. Bey einigen kan man auch dasScdcopsen und die Blut, Egel dazwischen ge-brauchen , welche sich etwa für allzuöffteren Aderläs-sen fürchten. 2) Durch eine mäßige, sparsameund kühlende Lebens-Art, da man nicht nur zuviel und zu häufige Speisen, sondern fürnehmlichscharffe und gewürtzhaffte Sachen, zu viel Fleisch,Wein, Brandtewein und andere erhitzende Sa-chen meiden muß. 3) Durch fleißige und öfftereLeibes-Bewegung aber ausser dem paroxizmo,sonderlich durch Gehen, Fahren und Reiten.4) Durch gelinde purg/er,tNlttel, welche zu-weilen darzwischen zu brauchen, sonderlich durchein Tränckgen von Tamarinden, Sennes, Blät-tern , Rhabarber, crsmor tarrari und Manna, der-gleichen oben p.24. beschrieben; oder ein bitteresPurgier-Saltz in gehöriger äoli, welches man inschlechten gemeinen oder mineralischen warmenWasser auflösen und hernach einnehmen kan.

§. 10.