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D. Laurentii Heisters, Der Medicin, Chirurgie und Kräuter-Wissenschaft Professoris zu Helmstädt, Practisches Medicinisches Handbuch, Oder: Kurtzer, doch hinlänglicher Unterricht, Wie man die innerlichen Kranckheiten am besten curiren soll
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127
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72?

das 7. Capitel-

Von den Entzündungen.§. 1.

lzer von den anhaltenden und hi- Zusammentzigen Fiebern einen rechten hang milde»Begriffgefasset hat, dem kön- """sen.nen die Entzündungen und deren Curnun desto leichter zu verstehen seyn, weil ln beydeneine allzu geschwinde Bewegung des Heryens,des Pulses und des Geblüts nebst e'n.r wlFöernatül-lichen Hiyr vorhanden sind; fürnehm-lich bey statcken oder hesstiqen Entzündungen. woallemahl ein geschwinder Puls, widernatürlicheHitze und andere Zufalle eines hitzigen Fiebers zuseyn pflegen. Denn nach dem gemeinen Sprich-wort ist eine Entzündung, so zu sagen, dasjenige aneinem besondern Theile, was ein Fieber durch dengantzen Cörper ist, nemlich eine allgemeine Entzün-dung des Geblüts.

§. 2. Es bestehet aber die Ent- Was nnezündung in einer Anhcklffung, und Eminndungmehr oder wenigeren Stockung des '^-Geblüts in einem gewissen Theile des Cörpers.Weilnun das Geblüt alsdann durch viele verstopfteBlut'Gefässe nicht durch km», und in seiner Bewe-gung in dem verstopften Theil verhindert wird, sowird das übrige durch den Druck und stärckereBewegung des Hertzens in eine stärckere Bewegunggesetzet. Diese wird also nothwendig geschwinder

(gleich.