86 das 4.<lap Von den Fiebern mit Ausschl.
pen abfallen und die Patienten alsdenn völlig gene<sen. Denn muß man sie noch einmahl purgiren,aber auch nicht aleich an dieLufft gehen lassen, son-dern sie noch viele Taae innen halten, zumal wenn eskalt wäre. Denn es ist höchstnöthig, daß man dieAusdüsstung noch eine Zeitlang unterhalte.Von erfolg,er §. 31. Wenn aber die PatientenGeschwulst, oder Eltern m diesem Stück unachtsamoder saumselig sind, verfallen sie nach etlichen Wo-chen leicht meine G^'dwli Ist ^esganyenUnrerF!e!l>» s, oder gar in die Wassersucht bekommen auchwo^l g» s^n?oUen»> Drüsen nebst einem neuenFieber. Der Urin wird braun und trübe, und end-lich sterben viele daran. Einige halten diese neueKranckb lt gleichsam vor den andern Theil oder Ab-satz des Scharlach Fiebers. Allein er entstehet purvon den im Cörper zurück gebliebenen Unreinigkei-ten, und wird also am besten mit denjenigen Medi-camenten curiret, welche diese schädliche Materienechsten Wcges aus dem Leibe auswerffen,als nem-lich i) du!-ch wiedelhöhlte aelindePurgler-Mittel,2) durch Urin-treibende, welchen Weg d/'e Naturselbst durch den trüben Urin andeutet. Hierzu istsehr dienlich die nnNura Pc«, wovon man dieseKinder iQ, 15 bis 22 Tropfen, nach Unterschieddes Alters, zwey bis dreymahl des Tages nehmen
lässet; oder man kan auch vom liquore lerri fol.
Sri und >«». C)tiu!ci dieser sehr wobl etwas beyfü-gen. 3) Durck ein Clystier von Sennes-Blat-<ern,wenn man sonderlich Kindern keine Purgantzendurch den Mund einbringen kan. M>r scdweH»treibenden Sachen ist hier nichts auszurichten,
weil