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D. Laurentii Heisters, Der Medicin, Chirurgie und Kräuter-Wissenschaft Professoris zu Helmstädt, Practisches Medicinisches Handbuch, Oder: Kurtzer, doch hinlänglicher Unterricht, Wie man die innerlichen Kranckheiten am besten curiren soll
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das z.Cap. Von den

gar leicht entstehen und erkläret werden können.Also lieget dieUrsache hier ordentlich, nichtsowohlin primi5 viis, als vielmehr in der scharfen, galligtenund flüchtigen Beschaffenheit des Geblüts, dahereben die hlfftige Bewegung, Hitze und Unruhe er-folgen. Und vermittelst dieser ausserordentlichen Be-wegung wird das Böse endlich durch den Schweißund Urin fortgeschaffet und das Fieber durch diesegute Würckung der Natur (welche wir von derBewegung des Hertzens, die Srahlianer aber vonder vernünfftigen Seele herleiten) wieder gehoben.Und in diesem Verstände ist die Natur der besteAryr in allen ^ranckheiren, welche sowohl in ge-sundem als kranckem Zustande die Unreinigkeitmfortzuschaffen unoaus dem Cörper auszuwerfen su-chet ,- Dieser Ordnung müssen wir folgen undnachgehen. Wiewohl es offt sonderlich bösartigeFieber giedet, wormn beydes i^unst und Naturwenig ausrichten, zuweilen auch die Runst dasMeiste thun muß.

Entfernte Ul' §. s. Die entfernten Ursachenfachen, rühren ebenfalls meistens aus der Le-bens-Art her, wie bey den kalten Fiebern, nemlichvon Speise und Tranct, fürnemltch aber aus derausstund unordentlichen Gemüths, Bewegun-gen , sonderlich Zorn. Denn die sogenanntenSeuchen (cQniHßiH) oder ansteckende Kranckhei-ten entstehen gemeiniglich von einer besondernBeschaffenheit der H.ufft, welche das Ge-blüt in eine faulende und jährende Bewegung se-hen. Nachdem nun die Verderbung in der Luftoder auch im menschlichen Cörver schwächer oder

stär-