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Curioses Laboratorium medico-chymicum,bestehend in unterschiedenen Medicamenten, so wohl Simplicibus als Compositis : nehmlich: Saltzen, Oelen, Spiritibus, Extracten, Tincturen etc. ; alles nach denen so genannten dreyen Regnis, vegetabili, minerali und animali geordnet
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^leäico (ül^micum.

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die Leibfmben aber, werden ohne Anftucktunggestossen, und in einen gwssen Gefäß in Kellergefegt drey Tage , hernach wird der SMausgepreßt, welcher in ü. äcttilliret wird.Dieses Wasser ist eines vorttefiichen Geruchs,behält a^lch viel Jahr seinen Geruch. Indiesen ?rc>cel5 gießen etliche auf das übrige,nach der clelW-mon rein Wasser, macerirmes 8. Tage, und tlclliüiren es dann entweder indalncc,. oder in vclica, giebt auch gemein gutRosen. Wasser.

Der brennende und feurige Zpirlrus aber ausden Hosen, gleichwie auch aus anden, Dingen,vornehmlich ex aümcntoliz, wird durch Hulffeder lermenlaris>n deraus gezogen. Iiehmlichman bricht leibfarbene Rosen abe bey Hellem Wet»ter, daß sie nicht von dem Thau befeuchttt seyn,diese reibet man bart, und thut sie in einen gla»fern cucurbir. welchen man hernach wohl ver«wahrt in einen Keller setzt, damit sie wohl ter-rncnriren. Wann sie nun einen sauren G>ruch von sich geben, nimmt man von solchen Blu»men so viel man will, und äeNillirt sie inL. wasderuber gehet, geust man wieder auf einen Theildieser macerirten frischm Rosen, und äettMirtsie wie vor, und also fährt man fort, bis die Ro»sin alle abclcNillirt, die kecez aber, so bey einerjeden 6cM1l2tion bleiben, muß man weg thun.Endlich rcäiKutt man in L. alle die gesammle»

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