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An C. Mortimern 2c.
den 8 des Herbstmonats 1735.
Ich bin am Gemüthe und Leibe krank,und konnte wegen einer heftigen und tägli-chen Krankheit kaum nochathmen, als mirDero Schreiben,das sie vom l 6 August ausLonden an mich erlassen, überbracht worden.Der Inhalt desselben, der mit so angeneh-men und höflichen Worten angefüllet ist, hatmich dermaassen gestärket und erquicket, daßich mir vorgenommen, ihnen schriftlich auf-zuwarten, und zwar vornehmlich deswegen,um ihnen zu bezeugen, wie hoch ich dieFreundschaft und Wohlgewogenheit, damitsie meine wenigen Verdienste beehren, schä-tze. Ich bin Ihnen mit einer neuen Schuldverhaftet, indem sie mir den gelehrten undarbeitsamen 39 Band von den Acten derGesellschaft zuschreiben: ich statte dafürden ergebensten Dank ab, und erkenne michwegen dieser rühmlichen Gunstbezeigung fürverbunden.
Das Mer, die Arbeit und die übermäs-sige Fettigkeit des Leibes haben verursachet,daß ich vor Jahres Frist mich zu den Faulenrechnen müssen, und der schwere, schwäch-liche, geschwollene Leib, ist bey einem kur-zen Athem, der mich bey der geringsten Be-wegung ersticken will, und einem ganz un-ordentlich schlagenden ^uls, zu aller Bewe-gung ungeschickt worden. Vornehmlichqvalte mich das noch vorhandene und unter-brochene