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Versuch über den Character des großen Arztes, oder kritische Lebensbeschreibung Herrn D. Herrmann Boerhaves : nebst einem Verzeichnisse der Boerhavischen Schriften
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135
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Natur, sie in einem biegsamen und feuch»,,«n Zustande zu erhalten, bestimmet hat,die aber alsdenn durch die Ansteckungeytrigt wird, bewahret werden, verdorbenwerden. Dieses diente, ihm Grund vonder Unmöglichkeit zu geben, die sich sin,der, die Beine von einer Schiene, oderTafel (das heißt, die weder Kluft nochHolung haben) zu erhalten, wenn sie ein»mal von dieser eytrichten Materie angeste-cket sind. Alle diese Betrachtungen setzenuns in Stand verschiedene Erscheinungendieser Krankheit auszulösen, welche ohnedieses nicht zu erklären sind, und sie bie-then uns einen Schlüssel dar, diesem Giftte mitten durch seine Irrgänge zu folgen.Er erklärte überdieß die Wirkung des le-bendigen Qvecksilbers in dieser Krankheitmechanisch. Er beobachtete scharfsinnig,daß der Umfang seiner Wirksamkeit, dieWirksamkeit desUmlaufs desBlutes nichtübertreffe, und eben darum ist die Spei,chelcur-vhne Frucht, wen» die Kluft oderdas Mark der Beine angesteckt ist, in ei<ner Gonorrhe, und noch mehr, nach derAuflösung des Bluts, welche die Schweiß-methode durch das Kraut Guajac her-vorbringet. Wenn seine Cur, dieses Ue-bel auszurotten, allzustrenge geschienen,wenn man seine Vorsichtigkeit, das Wie-derkommen der Krankheit zu verhüten,z'für die Wirkung einer allzuangstlichenI 4Furcht,

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