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eine schwache Hülfe leisten. In der Thatwar ieder derselben in der Untersuchungvon den Ursachen der Krankheiten diesemoder jenem Lehrgebäude gefolget, und weilalle diese Lehrgebäude eben deswegen, daßsie allzuallgemein, mangelhaftig waren, sokonnten ihre Erklärungen nicht anders alsunvollkommen seyn; Er mußte als), nach-dem er eine neue Theorie fest gesetzt, odervielmehr, nachdem er das, was in einemieden von den vorhergegangenen Lehrge-bäuden wahres war, in eine Sammlungzusammen gebracht hatte, in iedem dieserLehrgebäude die wahrhaftige Quelle derKrankheiten wählen. Eben diese Schwie-rigkeit fand sich, wegen eben derselben Ur-sache in der Wahl der Hülfsmittei; Ergab hier überdies) noch eine andre Qvelleder Unordnung und Verwirrung an, wel-che die Ergebenheit der meisten Schriftstel-ler gegen geliebte besondere Arzneyen wi-der eine gewisse Krankheit hervorgebracht,die lediglich auf abgesonderte Erfahrungenoder auf freywillige Lehrmeynungen ge-gründet nicht so leicht angenommen wer?den dorften, und schwerlich bestätiget wer,den konnten. Dieses waren einige vonden Schwierigkeiten, welche Boerhave beyVerfertigung seiner Aphorismen zu über-winden hatte, und man kann nicht leichtläugnen, daß er sie nicht in der That, we-nigstens meistencheils, überstiegen habe.
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