Vorrede.
ten. Weil ich versichert bin, daß die beson-dern Umstände von Boerhaves Leben bekanntgenug waren *, und mich von seinen Arbeitenzu urtheilen nicht wagen wollen, so bin ichnur bey einigen allgemeinen Zügen stehen ge-blieben, die ich für eigentliche Kennzeichen ge-halten habe. Meine Absicht ist gewesen, einBildniß abzureissen, und dafern es nur dievornehmsten Züge der Aehnlichkeit erhalt, sowird es schön genug seyn, und ich werdemich über den guten Erfolg nicht beklagendürfen.
Viel
* Die leichenrcde, welche Herr Schultens, ein Amts.genösse und Freund dieses großen Mannes, ihm ge-halten hat, und betitelt ist: Hi^xni-i sc» vi..1-LN8 Oratio ^caäernica in memnriam n^n-xl»x«i LOLknzvL, Viri lummi: Z,«^. Lat.I7Z8- in 4w, lasset der Welt, nach meinem Be»dünken, in Ansehung dieser Materie nichts zu wün.schen übrig. Ich habe aus diesem Werke die Be>weise des meinigen entlehnet, und es hätte mir einesehr große Anzahl anderer darbiethen können, wel-che ich anzuführen für überfiüßig gehalten habe.Ich muß von der Menge anderer lobreden desBoerhave, die in den verschiedenen Tagebüchernerschienen sind, des Herren von Fontenelle seine,die ich erst nach Aussetzung dieses Versuchs gesehenhabe, unterscheiden.