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bähungen und Umschlägen und zu endermatischem Gebrauch. Auch homöopathischwird die Tinktur gegen krampfhafte Zufälle, gegen Bluthusten. Mutterblutfiüsseund Nasenbluten angewendet.
Form und Gabe: Man reicht den Safran innerlich in Pulver von 3—6Decigramm pro Dosi mehreremale pro die, Kindern von 3 bis 6 Centigramm.Früher gab man auch den wässerigen und weinigen Aufguss von 3i bis 7? Grammauf 120 bis 240 Gramm Colatur esslöffelweisse 2stündlich. Der Syrupus Croci wirdeinestheils als Corrigens saporis und zugleich als wirksames Mittel in der Kinder-praxis bei Krampfhusten und Koliken der Kinder theelöffelweise gereicht. DieTinktur als Emmenagogum 20 bis 60 Tropfen. Noch dürfte der Spiritus cam-phorato-erocatus zu erwähnen sein, welcher als ein sehr wirksames Mittel beiFrostbeulen und Kolik zu Einreibungen benutzt wird und aus 1 Theil Tinct. Crociund 12 Theile spir. Camphoratus besteht. Nach dem früher gebräuchlichen Cod.Harn, kommen auf 30 Gramm spir. Camphoratus 10 Tropfen Tinct. Croci. Sinddie Frostbeulen sehr schmerzhaft, so hat sich folgende Mischung bewährt: Rcp.Tinct. opii erocat. 3 Gramm, spir. Camphoratus 20 Gramm DS. 2mal täglich dieFrostbeulen damit einzureiben.
Erläuterung der Abbildungen.
Die ganze Pflanze in der Bluthe.
1. Die Kronenrohre längs durchschnitten,
um den Bart am Schlünde der Röhre undden Stand der Sta'ubgefässe zu zeigen.
2. Der Griffel mit seinen 3 Narben.
3. Der Fruchtknoten im Querschnitte.
4. Ein Blatt, vergrösseit. um die Haare znzeigen.