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1 (1884)
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258
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Präparate. Extra et u m trifoli i fi b r i n ?', Tinetura amara und Be-standteil der Species amaricantes.

Wirk una- und An Wendung. Der Fieberklee wird seit der zweitenHälfte des 17. Jahrhunderts als ein tonisches, die Verdauung stärkendes, resol-virendes, fleberwidriges und antiscorbutisches Mittel angewendet, namentlich beiSchwäche der Verdauungswerkzeuge, Trägheit und Stockungen der Funktionen derUnterleibsorgane und gegen die davon herrührenden oder damit wesentlich zu-sammenhangenden zahlreichen Kranklieitsfornien gebraucht.

Form und Dosis. Zunächst richten wir die Aufmerksamkeit der Aerzteauf die Anwendung des sitee. rec. expr. herb, trifolii, da dieser zu den wirksamenauflösenden, die Funktionen des Magens, des Darmkanals, der Leber, der Bauch-speicheldrüse, der Milz, der Nieren und des Pfortadersystems belebenden Mittelnzählt. Zu diesen Frühjahrskuren kann der Irisch ausgepresste Saft passend mitTaraxacum, Fumaria, NastuHium aquaticuin, tiapoiioria u. s. w. verbunden undtäglich bis 15 Gramm gereicht werden. Das reine Menyanthin, wie das gerbsaurekann passend in Pillenform ven 6 bis 18 Centigramm, das Extraktum trifolii fibr.von 18 bis 36 Centigr. gegeben und die Tinetura trifolii von 12 bis 20 Tropfen inVerbindung von Liq. anod. mineral. Hoffm. gereicht werden.

Erläuterung der Abbildungen.

A. Eine blühende Pflanze, in natürl. Gr.

B. Ein ausgewachsenes Biatt, ebenso.

1. Der Kelch mit dem Stempel, tftwas vergr.

2. Die Blnmenkvone mit den Staubgefässeu,längs aufgeschnitten, vergr.

;i. Die reife Kapsel, iu natürl. Gr.

4. Ein Samen, in natürl. Gr.

5. Derselbe vergr.

6. Derselbe quer durchschnitten.