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Der aufrichtige Materialist und Specerey-Händler : oder Haupt- und allgemeine Beschreibung derer Specereyen und Materialien, worinnen in dreyen Classen, der Kräuter, Thiere und Materialien, alles und jedes, womit die Physica, Chymia, Pharmacia und andere hoch-nützliche Künste pflegen umzugehen, begriffen und enthalten ist
Entstehung
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637-638
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Hauptbeschreibung dritter Theil.

6)8

Der

pezerepen und MaterialienMeschreibung

ritter UM.

as Mrsle Uuch.

Von den Willen.

Vorrede.

Urch das Wort ro<nie verstehe ich überhaupt/ alles dasjeni«' ge/ w«s in dem^ingeweide der werden anzutreffen ist/als

dasind Metallen,haldeMetallen,Mineralttn,Hmtze,Stti-

neuNdErden. weilnunvondenMetallen derAnfangsollgemachetwerden,so willichauchzuvorvermeldenwas daswort Metall bedeute, nämlich/elwn harten Cörver, der durchaus ebnerley Substany und Wesen hat / im Feuer fliestet/ von dem Hammer sichstrecken und dehnen laßt/ auch von den Mineralien/ Harßen/ Steinenund tLrden unterschieden ist/ gleichwie aus folgenden wird zu ersehenseyn. Ssgiebec zwar vielerley Meinungen wegen der Anzahl der Me-tallen/ indem etliche wollen, es waren ihrer neune/ andere aber sagennur von achte«/ oder siebenen, oder sechftn: denn nach ihrem Bedun«cken/sind das Ouecksilber/das Zinn, Wißmuth und Gies^ry ebenfallsMetalle. / indem

das Zinn/ tvlßmmh und Giesery durch Runst bereitete Dinge sind/deswegen werde ich es mit denen halten, welche eracbten, daß ihrer nursieben, und so viel sind als Planeten und Tage in der XVoche, mit denensie auch, dem Namen nach/ übereinkommen/ nämlich/ «das Gold mitder Sonne/ und dem Sonntage / 3 das Silber nm dem Mond undMolltage / <? das Eisen mit dem Mars und Dienstage / ^ das O.u cksil-her mit dem Mevcurws und der Mittwoche/ 2^ das FinnnG dem Jupi-ter und Donnerstage/ 5dasR.uvfer nntderVenus und dem Freytagc/5 das Bley mit dem Saturnus und dem Sonnabend. Nun wollenwohl einige behaupten/ Mermrius sey nur ein Halb-Metall; allein ichbefinde für gut/ an diesen» O«e mchts davon zu gedenckn, sondernweise denQeser in das Cav. vom Quecksilber, damit ichmit dem Golde?als dem schönsten unter den Metallen, ansahen möge.

Das erste Kapitel.

Vom Golde.

)As Gold/welches gelb und vielen Orten in der Welt zu uns ge

weich ist, läßt sich häm- bracht: doch das allermeiste komm

mern, und ist unter den aus den Goldgruben zu Larauaya in

andcrll Metallen das edel- Peru, und voldivia in Chili/ denn

fte, reineste, köstlichste und es allda so gemeine ist, daß ste es. als

schwerste. Es wird dasselbe von gar wie wir das Zinn, Kupjftr und Eisen

gebrau