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Hauptbeschreibung zweyter Theil.
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nm.
Baumol und Eßtg m kleme Faßlein ein- DerThunnfischistin^urova stör
gelegt, und an untersihiedeneOerter gebräuchlich, wie auch M andern Or-
versendet, woselbst rrwegendieserZu- ten, weil er nicht nur um Mndereit
sSn^.>l7 ^er ^« ^«. ge- und fertig ist,
hetssenwlrd. me Kalbfleisch schmecket
Wlrzuparlsverkaussenzweyerley Mit dem Thmmfisch wird noch ein
Thunnfisch,welcherdochnurdarinne andrerFischzltgleichaefamen.w^^^
unterschieden ist, daß aus dem einen die die Leute in pr^ . .
Gräten samt dem RWgmte geno,^ den.^ser mnmm ^
worden, und deshalben ausgegrätet auch Delphinen dabey, deren a^ "°"
^3hunnfisch,oderThun^scho!)ne zwey lnw zwey beys^^^^^^^^
Grmen genennet wird, und tst msge- inen: weil nun diese gewohnetNal-
mem m kleine weisse holßerne Faßlein le beyde zugleich in die Höhe!u svnn^
geleget, die oben wett und unten enge gen,so entgehen sie aus dem NeN, und
sind: der andere, mlsdeln die Gräten lassen sich nicht fangen, ^
mcht genommen sind, liegt in runden sich verwundern, daßsie sogleich, eiiler
^R""( ,. -^ ^« ^« nachdemlU^dernausdemWasserspriN'
Beyderley Tbunnftsch soll maner- gen, und in einem Augenblicke n d^
wehlen,der dafnschsey undharte,mlt Seefallen, gleich als ob sie zusammen
gutem Baumöl eingeleget, und an dem gebunden wären suMmnen
das Fleisch so weiß, wie Kalbfleisch sey.
Das neun und dreyßigste Capitel.
Von den Anchovies und Sardellen.
^/"'HAIr verkauften desgleichen, ohne ist betrachtens werth, daß die Anckols/
«„disz. ^VdenThunnfisch,Anch0l9/diewlr welche vermittelst desFeuers gefanaen
eben von denselben Orten, daher der werden, mcht st, gur sind, noch sodcrb
Thunnsisch kommt, bringen lassen, lassm sich auch nicht so wM aufbebal-
Weil wir denn einen grossen Handel ten, als wie diejenigen, welche man ob«
damit treiben, derowegm soll man die ne Feuer sahet. Nach verrichtetem
erwehlen, welche fein klein sind, frijch, Zuge werden ihnen die Köpfe abaeril-
aussenher weiß, inwendig röthlicht, und sen, damit man sie vor den Sardellen
fein derb, die auch einen runden Rü- erkennen möge, denn an diesen werden
cken haben: denn man sagt, die dicken sie gelassen: auch werden zugleich die
und plattcnwaren die Sardellen. Die Gedärme heraus gezogen, damit sie
Brühe muß auch, wennman die Faß' nicht verderben, nicht aber deswegen,
lein eröffnet gut schmecken, und nicht wie Furniere meinet, weitste dieGal-
übel riechen. le im Kopfe haben. WasdieArtund
Die Anchovis werden an unter- Weise ihrer Zurichtung betrifft, da
schiedlichen Orten gefangeu, in der thut man weiter nichts an, als daß man
GenuesischenRlvler/ittCatatonlen/ sie fein ordentlich in kleine Faßlein le-
^lvvrllcr. vi?v!^v uv^ vj^«^l^^ «l- »vuy^»», u,»v ^l,»r fMlMlic Mengr <Va!l>
leine bey der Nacht, und allezeit im dazuthut. Wir lassen wohl auch trock-
May, Iunius und Iulilts, delm in ne Sardellen kommen, iedoch gar scl T«ckneEar>
diesen Monaten kommen sie aus der ten; denn weil ihrer gar wenig verthan '""
grossenWettsce, und ziehen in die Mit- werden, auch ein sehr schlechter Ge
tclsee, und gegen den Morgen. schmackan diesem kleinen Fische befun
Wenn sie aufden Anchomesfang den wird, deshalben lassen diejenigen,
ausgehen, und eine rechte Menge der- welche sie einmahl verschrieben, keine
selben fangen wollen, so machen sie vor mehr zum andern mahle kommen,ne auf das Schiffein Feuer, aufeinen Als ich zuRoyan/ welches einklei
eiscrnenRost, und sahen also die Fifthe, nes Städtlein in Xamtonge ist, inich
welche dem Scheinefolgen. Dißaber aufhielte, woselbst es die meisten Sar
dcttcn
bellen.