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Der Spczereyen und Matenolien
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Das sicben und dreyßigste Lapitel.
Vom Seehund.
Ei«eri..z?5. iT^Ieser ist ein ziemlich dicker Fisch, Haut des Seehundes über die Massen^ 'der sich an unterschiedlichen Orten rauch ist, diese dagegen nur ein wenig,aufhält, sonderlich aber um Spanien Es ist Verdis die Haut des Sechun-undBayonne. Von diesem Fische ver- des allezeit braun, der A.oussertenkauffen wir nichts, als die Haut, welche aber von allerhand Farben, auch vieldiejenigen, die in Holtz arbeiten, gar kleiner, und jederzeit auf dem Rückensehr gebrauchen, indem sie trefflich wohl wie mit kleinen Sternlein besetzt, daherzum Polinn dienet. Die rechten See- sie auch zu varw sehr wenig, und fastHundehäute, wenn sie sihön seyn sollen, nirgends als in Auvergne gebrauchetmüssen groß und breit styn, die Körner werden,darauf raub, nicht zu groß, noch zu Es gebrauchen auch diese beyde Hau-klein; so müssen auch die Ohren und te,ohne diejmigenHandwercker,dieinFloßfedern annoch dran seyn. Holtz arbeiten, noch andere mehr, alsMan bringt uns ingleichen von la da sind, Scheidenmacher, und oerglei-Hogue, in der niedern Normandie ge- chen.
legen, die Haut von einem FiHe, der Wir verkauffen auch noch eine an-
dem Seehunde ziemlich ähnlich ist, und dere Fischhaut, welche, nach einiger
Beduncken eineGattung l^-seyn soll,
menhat;uno dieserHaut bedienen sich die aber in Frankreich, Umland und
die Handwercksleute,als wie der Haut .an andern Orten blos zu Messergriffen
vom Seehunde, obschon kein geringer gebrauchet werden.Unterschied dazwischen ist, indem die
Das acht und dreyßigste Lapitel.
Vom TlMnftsch. *
H!cheri5.?8°.^Er Thunnfisck,den die Lateiner chtt, und dergestalt zugerichtet sind,"^ 7Kunnu5, auch ^Kynnu8 nennen, daß sie gleichsam in Kammern und be-ist ein ziemlich grosser, dicker und groß- sondere Zimmer abgetheilet, unter de-bauchichter Fisch. Er befindet sich nen das erste das gröste ist, damit diehaussig in der NlitteUandischen See, Thunnftsche, wenn sie aus dem grössernsonderlich in der Gegend umproven in die kleinern gegangen, nicht wiederce/ bey S- Cropez und Nizza / von zurücke können. Wann dann daswelchen Orten alle derjenige kommt, Netze voll ist, oder die Fischer habenden wir verkauffen. Er wird zwar derFische genug, welches in gar wem.auch in Spa nie« gefangen, allein der ger Zeit gesthicht, entweder, weil es ih-kommt nicht bis zu uns. rer so gar viel giebet, oder aber, weil dieErwird im September und October andern, wenn nur einer in dasNetz ge-gefangen; bey welcherFischereysovie- gangen, demselben, wie die Schafe zulerley sonderliche Sachen vorgehemdaß thun pflegen, alle mit einander folgen,sie die Fischer den Fremden sehen lassen: Sobald dasNetz aus der See gezogen,denn dieses ist die Zeit, da sie aus dem stehen die Fische gleich ab, weil sie nichtgrossen Weltmeere kommen, und nach ausser dem Wasser leben können:dr«lfder Mittelsee, von dar aber, als wie die werden sie an die Luft gehangen, aus-Anchovies, nach Levante zu,streichen. genommen, und ihnen der Kopf abge-Allein, ich willalle besondere Umstände schnitten. Hernach,wenn sie in Stüdieser Fischerey bey seite setzen, und ckenzerschnittenworden,werdensieaufmelden, daß die Leute in Provence / grossen eisernen Rosten gebratenen Oelwenn nun der September herbey ge geröstet,und endlich,wenn sie mit Satz,kommen ist, grosse Netze in die See Pfeffer, Näglein, und etlichen Lorbeer-werffen, welche aus Stricken von Bin- blättern abgewürtzet, also gekocht undEiche^.z8'.sen, die sie ^Nadrague nennen, gema zum Essen bereitet worden, mit
Baum-