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3 (1837)
Entstehung
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112
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Chemische Beschaffenheit: Nach Bomier's Untersuchung enthält das Wurmmoos:92 Kochsalz; t)02 Gallerte; 112 Gyps; 110 Pflanzenüberbleibsel; 5 Eisen; 5 Magnesia: 2 phos-phorsauren Kalk; 75 kohlensauren Kalk; 5 Kieselerde. Straub und Gaultier de Claubry fan-den darin auch Jodine. Wahrscheinlich ist dies aus so verschiedenen Arten zusammenge-setzte Mittel auch nach dieser Verschiedenheit von sehr veränderlicher chemischer Zusam-mensetzung.

Nutzen: Vorzugsweise wird das Wurmmoos in Form von Theeaufgüssen als einMittel gegen Ascariden und Spulwürmer gebraucht, aber es hat sich auch gegen Drüsenge-schwulst und Verhärtungen sehr wirksam bewiesen.

Erklärung der Kupfertafel 297. F. 1. a) JVurmmoos, in nat. Gr.; b) c) Theile desselben mehr undmehr vergr.

Sphaerococcus plicatus.

Syst. sex. Cryptogamia Algae. Syst. nat. Algae aqualicae.

Char. gen.: S. bei Sphaerococcus Helminthochortos.

Char. specici: Laub fadenförmig, hornartig-steif, gleichdick, ineinandergeflochlen-äs-tig, Aeste fast einseitsständig horizontal stehend, dicht gedrängt, an der Spitze gabelig.

Synonyme: Sphaerococcus plicatus Agardh; Ceramium plic. Roth, Gigartina plic. La-mouroux, Gig. Griffithsiae Lyngbye. Deutsche: Faltiger Kugeltang.

Vaterland: Diese Art ist im Atlantischen und Mittelländischen Meer, in der Nord-und Ostsee, im nördlichen Eismeer und bei Neu-Holland gefunden worden.

Beschreibung: Drei Zoll bis Spannen lang, frisch von purpurröthlicher sehr vergäng-licher Farbe, bald ins Gelbliche und Weisse übergehend und dann das Ansehn von Darmsai-ten beinahe habend, also viel grösser und derber als das Vorhergehende.

Off. Kommt unter dem Helminthochorton vor; vergleiche daher das darüber Gesagte.

Erklärung der Kupfertafel 297. F. IL a) die Pflanze in nat. Gr.; b) eine Endspitze vergr.

Sphaerococcus crispus,

Syst. sex. Cryptogamia Algae. Syst. nat. Algae aquaticae.

Char. gen. etc.: Vergleiche darüber was unter Fucus (Chondrus) crispus III. p. 60.,was dieselbe Pflanze ist, mitgetheilt wurde. Auch diese kommt unter dem Wurmmoos vor.

Erklärung der Kupfertafel 297. III. a) b) c) d) und 298 a) f) incl. Lauter verschiedene Formen die-ser Pflanze in nat. Gr., mit Ausnahme von 297. III. b) c) d), welche Früchte und Sporen ver-wässert darstellen.