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3 (1837)
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109
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cordato-ovata Persoon als diejenigen nennt, welche die Sassaparilla von Parä geben; dieHonduras vielleicht von S. officinalis Kth., von welcher es keine Abbildung giebt: die von"Veracruz und Tampico stammt ziemlich gewiss von Sm. Medica, woher die von Jamaikakomme, ist unbekannt.

Chemische Beschaffenheit. Oftmals ist die Sassaparille chemisch untersucht worden,und sie hat zum Theil eigenthümliche Stoffe geliefert, welche aber jetzt als identisch erkanntworden sind; Poggiale hat nämlich gezeigt, dass das Pariglin 1824 von Palotta entdeckt;das zu derselben Zeit von Folchi gefundene Smilacin, das 1831 von Thubeuf aufgestellte Sal-saparin und die 1833 von ßatka bekannt gemachte Parillinsäure ein und derselbe Stoff seien,welchen er Salsaparin nennen will und der sich in der Rinde besonders findet. Nach Büch-ner ran. ist mit dieser Salsaparine auch ganz gleich das Cbinovabitter. Canobbio fand:2,8 bittres scharfes Harz; 5,5 extractive gummöse Materie; 54,2 Stärkemehl; 27,8 Holzfaserund 9,7 Verlust. PfafF dagegen: 2,0 Balsamharz; 2,6 kratzenden Extractivstoff; 3,8 dem Chi-nastoff ähnlichen; 9,5 gemeinen und 1,4 gummigen Extractivstoff; eine Spur Stärkemehl;75,0 Holzfaser; 2,1 Eyweissstoff; 2,9 Wasser bei 0,7 Verlust. Man giebt die Wurzel häu-fig in Abkochungen, besser aber im Infusum, da durch das Kochen der eigenthümliche unan-genehm scharfe Stoff zerstört wird.

Verwechselungen: Wurzeln einiger Agaven, von Spargel, von Aralia nudicaulis, vonHopfen, von der Jacaranda echinata, der Carex arenaria, ja geschnittenes Besenreis werdenunter die Sassaparillwurzeln gemengt, welche auch wohl häufig von ähnlichen, aber verschie-denen Arten von Smilax genommen werden, aber meist leicht durch das äussere Ansehn, denQuerschnitt und das übrige Verhalten zu erkennen sind.

Nutzen: Ueberall bedient man sich der Sassaparille als eines auf Seh weiss- und Urin-absonderung wirkenden, zur Reinigung des Blutes und der Säfte dienenden Mittels bei Sy-philis, Rheumatismen, Krebs, harten Geschwülsten u. s. w.

Erklärung der Kupfertafcl 294. a) Stcngeltheil nebst Bla.lt , b) c) Blätter verschiedener Grösse; d) einanderer Stcngeltheil mit einem Aste, alles in nat. Gr.

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Smilax Sarsaparilla.

Syst. sex. Dioeeia Hexandria. Syst. nat. Asparageae s. Smilaceae Auct.

Chor, gen.: S. bei Smilax syphilitica.

Chat: speciei: Stengel fast vierseitig, überall dornig; Blätter unbewehrt, ey-lan-zettlich, fein und kurz zugespitzt, fast 5-nervig, unten blaugrünlich; Frucht schwarz, kugelig.

Synonyme: Smilax Sarsaparilla Linne und vieler Schriftsteller; Smilax glauca Mi-chaux. Deutsche: Aechte Sassaparill-Smilax.

Vaterland: Nach Willdenow soll das Vaterland dieser Art nur Virginien sein, Purshgiebt an, sie sei überall in den Vereinigten Staaten gemein in Hecken und Sümpfen, undblühe im Juni und Juli (andere Schriftsteller haben aber ganz andere Arten aus andern Ge-genden unter demselben Namen begriffen).

Beschreibung: Diese Art zeichnet sich aus durch den ganz mit kurzen gekrümmten