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Synonyme: Aloe mitriformis Lamarck, De Candolle u. a. m.; A. Commelyni Willde-now, Salin Dyck u. a. m.; A. perfoliata var. mehrere Schriftsteller. — Deutsche; Comme-lyns Aloe.
Vaterland: Am Vorgebirge der guten Hoffnung.
Beschreibung: Diese Art ist von der vorhergehenden sehr ausgezeichnet, durch diekurzem, breitern, nicht gefleckten, unten am Kiele ebenfalls gezähnten Blätter, durch dienicht cylindrisch einfachen, sondern erst konischen, dann fast doldenartigen, häufig ästigenBlüthentrauben, an denen die besondern Blumenstiele verhältnissmässig viel längersind, sowohl in Bezug auf die Blumen, als in Bezug auf die kleinen ßracteen. Perigonscharlachrot!], die innern Zipfel am Rande blasser. Staubfäden gelb, kürzer als das Peri-gon; Antheren ziegelroth.
Off. Aloe lucida. — Auch diese Art wird als eine Aloe liefernde angegeben, daherist deswegen Aloe soecotorina auch wegen der Chemischen Beschaffenheit und des Nutzenszu vergleichen.
Erklärung der Kupiertafel 289. Eine blühende Pßanze etwas verkleinert und eine Blume in nat. Gr.
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Aloe arborescens.
Syst. sex. Hexandria Monogynia. — Syst. nat. Asphodeleae luss.
Char. gen.: S. bei Aloe soecotorina.
Char. specici: Stengel strauchig-, Blätter von der Basis linealisch sich verschmä-lernd zugespitzt, tief rinnenförmig, bogig-zurückgeschlagen, am Rande mit grünlichen Slachel-zähnen; Blumen in dichten cylindrisch pyramidalen Trauben hängend, scharlachrot!).
Synonyme: Aloe arborescens Miller u. d. meisten Schriftsteller; Aloe fruticosa La-marck; Aloe perfoliata var. einiger Autoren. — Deutsche: baumartige Aloe.
Vaterland: Das Vorgebirge der guten Hoffnung.
Beschreibung: Diese Art nähert sich im äussern Ansehn mehr der Aloe soecotorinau. vulgaris durch ihre hängenden Blumen und einfachen Trauben, unterscheidet sich aberdurch die schmalen, an der Basis etwa 2 Zoll breiten, tief coneaven Blätter, welche abste-hend und mit dem obern Ende zurückgebogen, auch am Rande mit starken erst grünen spä-ter grünlich-gelblichen Zähnen besetzt sind. Die scharlachrothen Blumen sind 1\ Z. lang,auf fast gleich gefärbten Zoll langen Stielen; die Staubgefasse sind fast eingeschlossen,aber der Griffel ragt etwas hervor; im Jüngern Zustande stehen die Knospen aufrecht, dieaufgeblühten Blumen hängen. Der Blüthenstiel ist mit Zoll langen und einen halben Zollbreiten, stumpfen, braunröthlichen, gestreiften Deckblättern besetzt, welche auch die Blumen-stiele unterstützen.
Off. Aloe lucida. — Auch diese Art wird, so wie noch mehr die wenig bekannte Aloespicata Thunberg unter den Aloe-Arten genannt, welche die gebräuchliche Aloe liefern, da-her ist wegen Chemischer Beschaffenheit und Nutzens das unter Aloe soecotorina Gesagtezu vergleichen.
Erklärung der Kupfertafel 290. Ein Blatt und eine Blüthentraube in nat. Gr.
Guimpel's Abbild. III. Bd.
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