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fei 2, zweitheilig; Frucht etwas fleischig, 2-fächrig, die Fächer von einander springend, 1-saamig.
Chor, spccici: Blätter eyförmig spitz, fein gesägt, von Sternhaaren scharf, die jun-gem eckig und fast filzig; Rispen end- und achselständig.
Synonyme: Aleurites laccifera Willdenow und vieler Schriftsteller; Croton lacciferusLinne. — Deutsche: Lack gebende Doppelnuss.
Valeriana 1 : Zeylon.
Beschreibung: Ein massiger oder kleiner Baum, bekleidet mit graubrauner Rindeund getbeilt in wenige aber lange und abstehende Aeste. Blätter gestielt, eyförmig-ellip-tisch, spitz, ungleich zähnig-gesägt, jung bräunlich filzig. Blumen in einfachen oder zusam-mengesetzten Trauben, an den Spitzen der Hauptäste oder kleineren Seitenzweige, weiss, dieobern jedes Bliithenstandes männlich, die untern weiblich. Frucht von der Grösse eineskleinen Pfefferkorns, rundlich, funzelig und wie punktirt.
Off. Lacca in granis. — Auch auf diesem Strauch oder kleinem Baum, soll wie beiden Ficus-Arten nach Burmanns Angabe ein Lack vorkommen und in den Handel gebrachtwerden, von welchem es jedoch nicht bekannt ist, ob er sich von dem andern irgend wie un-terscheide.
Chemische Beschaffenheit und Nutzen: S. bei Lacca unter Ficus.Erklärung der Kupfertafel 286. Ein blühender Zweig der Pßanze in nat. Gr.
Aloe soecotorina.
Syst. sex. Hexandria Monogynia. — Syst. nat. Asphodeleae luss. et Auct.
Char. gen.: Geschlechtshülle etwas fleischig, rührig 6-theilig, oder fast 6-bIättrigzu einer Röhre zusammenneigend, im Grunde der Rohre Honigsaft absondernd. Rand regel-mässig offenstehend oder fast 2-lippig zurückgebogen; Zipfel zungenförmig, die 3 äussernso lang als die 3 innern, oder kürzer ziegeldachartig aufliegend. Staubgefässe 6, unterstän-dig, so lang oder länger als das Perigon. Griffel vorragend oder fast fehlend, dreifurchig;Narbe einfach oder aus drei kleinen zurückgebogenen zusammengesetzt. Kapsel häutig,trocken, scharf- oder rundlich-dreiseitig, dreifächrig, dreiklappig, die Klappen in der Mittedie Scheidewand tragend; Saamen zahlreich, zweireihig am innern Winkel, eckig oder rund-lich - zus amm engedrückt.
Char. speciei: Stengel holzig werdend, strauchig, dick, gabeltheilig, Blätter ausbreiter scheidiger Basis linealisch zugespitzt, unten stärker, oben schwach convex, nach obenetwas eingekrümmt, am Rande mit zahlreichen nach oben gekrümmten weissen Sägezähnenbesetzt; Blumen gross regelmässig.
Synonyme: Aloe soecotorina (soecotrina, suecotrina) Lamarck; A. perfoliata var. vie-ler Schriftsteller; AI. sinuata Thunberg, A. vera Miller. — Aechte oder arabische Aloe.
Vaterland: Ursprünglich soll diese Art auf der Insel Soccotora zu Hause sein, siefindet sich aber auch in Südafrika, x\rabien, Nordafrika, kultivirt in Westindien.
Beschreibung: Wurzel holzig, dick, ästig. Stengel cylindrisch, holzig, 4 — 6 F.