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Blätter wechselnd, kurz gestielt, paarfiedrig; Fiedern 7 — 8, wechselnd, kurz gestielt,gleichseitig, zugespitzt, ganzrandig und etwas wellig, netzaderig, Mittelnerv unten vorstehend,häutig mit durchscheinenden Punkten und Linien bedeckt, ganz kahl, lebhaft grün, beidseitiggleichfarbig, glänzend; die Endfieder eyförmig-länglich, unten stumpf, 3 Zoll lang, 15 Lin.breit; die übrigen allmählig kleiner länglich unten zugerundet, 28 — 34 Lin. lang, 11 — 12Lin. breit; die untersten eyförmig-länglich 2 Zoll lang; der gemeinschaftliche Blattstielleicht hin- und hergebogen, etwas eckig, kahl, im Ganzen 3 — 3^ Zoll lang, die Fieder-stieichen eine Linie lang. Alles Uehrige unbekannt.
Off. Balsamum Tolutanum. (Bals. de Tolu v. de Carthagena, Resina Tolutana) —Der Tolubalsam bildet eine gewöhnliche trockne harzartige Masse, welche mit den Fingerngeknetet erweicht, von gelbbrauner oder röthlicher Farbe ist, einen lieblichen benzoeartigenGeruch hat und einen scharfen aber angenehm-aromatischen Geschmack besitzt. Es gehtdieser Balsam leicht wieder in den flüssigen Zustand über, welchen er auch anfangs hat,wenn man ihn durch Einschnitte in den Baum gewinnt.
Chemische Beschaffenheit: Es enthält der Tolubalsam ätherisches Oel; Benzoesäure,Harz, harzartigen Extractivstoff; er löst sich leichter in Alcohol als Wasser auf und verhextin kochendem Wasser seine Benzoesäure.
Nutzen: Man gebraucht den Tolubalsam, welcher weniger reizend und scharf als derPerubalsam ist, auf ähnliche Weise, wie diesen, besonders aber bei chronischen Lungenca-tarrhen und harntäckigem Husten. Das Holz des Baumes wird im Vaterlande als Bauholzgeschätzt.
Erklärung der Kupfertafel 279. Ein Zweig mit Blättern in nat. Gr.
Balsam odendron Myrrha.
Syst. sex. Dioecia Oclandria. — Syst. nat. Terebinthaceae luss. Burseraceae. Kunth.
Char. gen.: Blume zweihäusig. Kelch glockig, 4-zähnig, bleibend; Kronenblät-ter 4, linealisch-länglich, gleich; Staubgefässe 8, unter den Drüsentheilen angeheftet, kür-zer als die Krone, frei, mit länglichen Staubbeuteln; Drüsenscb eibe kreisrund, den Frucht-knoten umgebend, zwischen den Staubfäden warzenförmig sich erhebend. Fruchtknotenoberständig, in männlicher Blume leer; Griffel sehr kurz; Narbe stumpf, vierseitig; Beereeyförmig, spitz, viernäthig, 1- seltner 2-fächrig; Fächer 1-saamig.
Char. speciei: Blätter gedreit, Seitenblättchen viel kleiner als das Endblättchen,alle umgekehrt-eyförmig, stumpf, am Ende mit wenigen Zähnen, oder ganzrandig, kahl;Früchte stumpf-zu gespitzt.
Synonyme: Balsamodendron Myrrha Ehrenberg und Fr. Nees v. Esenbeck. — Deut-sche: Myrrhenbaum.
Vaterland: An den Grenzen des glücklichen Arabiens bei Gison, in lichten Wälderndas Unterholz bildend; (auch in Abyssinien?)
Beschreibung: Kleiner Baum oder Strauch mit sparrig abstehenden, blass-asch-grauen, in dornige "Spitzen ausgehenden Aesten, Blätter einzeln oder mehrere beisammen an