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3 (1837)
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81
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Kochen der zerquetschten Früchte gewonnen. Es ist eine fettige Substanz von grünlicheroder gelblich-grüner Farbe und körnigem Ansehn, angenehmem Lorbeergeruch und bitterlich-gewürzhaftem fettigem Geschmack, welche schon in der Wärme der Hand schmilzt, sich inSchwefeläther ganz und in Alcohol nur tbeilweise aullöst, mit Kali und Natrum schaumigeSeifen giebt und mit Bleyglätte gekocht ein hartes Pflaster.

Chemische Beschaffenheit: Nach Bonastre bestehen die Lorbeerfrüchte aus: 0,^0 flüch-tigem Oel; 12,80 grünem fettem Oel; 7,10 Stearin, bestehend aus einem flüssigen Oel undWachs; 1,80 Harz von zweierlei Beschaffenheit, ein schwarzes bitteres, wenig in Aether,leicht in Alcohol auflösliches und ein glutinöses, in Alcohol und Aether unlösliches; 1,00 Lau-rin: 0,40 unkrystallisirbaremZucker; 17,20 gummigemExtract; 25,80 Stärkemehl; 6,40 basso-rinähnlicher Materie; 18,80 Faserstoff, Spuren von Eyweiss; 6,40 Wasser; ungefähr 0,12 Säureund verschiedene Salze.

Verwechslungen: Der Lorbeeröl soll häufig nachgemacht werden, indem Schweine-fett oder Butter mit zerstossenen Lorbeern digerirt oder mit ätherischem Lorbeeröl angerührtw r ird, um den eigentümlichen Geruch hervorzubringen, worauf dann mit Curcuma- und In-digolösung die grüne Färbung erhalten wird. Auch wird unter achtes Lorbeeröl wohl Schwei-nefett gemischt. Diese Verfälschungen lassen sich jedoch leicht durch das Verhalten zu an-dern Stoffen entdecken.

Nutzen: Sehr häufig ist der Gebrauch der Lorbeerblätter als Gewürz an vieleunserer Speisen. Medicinisch finden sie gewöhnlich keine Anwendung mehr, dagegen bedientman sich der Früchte theils innerlich bei verschiedenen Krankheiten der Unterleibseingeweide,theils als ein äusserliches Mittel bei vielen Hautübeln, so wie auch das Oel äusserlich fürsich allein oder mit andern Mitteln verbunden seine Anwendung findet

Erklärung der Kupfertafel 266. Ein blähender Zweig in nat. Gr.; a) ein Blüthenstand mit 2 Dold-chen, von welchen nur eine in einer männlichen Blume ausgeführt ist. b) ein Staubgefäss mit dendaran befindlichen Drüsen, c) ein dergleichen ohne Drüsen, eben aufspringend; d) eine weibli-che Blume; e) der Stempel, alles mehr oder weniger vergr.; f) Früchte in nat. Gr.; g), h), i), k)diesclb. auf verschiedene TP eise gesehen queer und längs getheilt, in nat. Gr.

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Laurus Sassafras.

Syst. sex. Enneandria Monogynia. Syst. nat. Laurineae Auct.

Char. gen. S. bei Laurus Camphora,

Char. specici: Blätter unten keilförmig, oval, ganz oder nach oben verbreitert, zwei-oder dreilappig, unten weit-aderig und wie die Knospen weichhaarig; Blumen zweihäusigin kurzen Traubendoklen, am Grunde der Zweige: Geschlechtshülle ölheilig, stehen blei-bend; die männl. Bl. mit 9 vollständigen Staubgefässen in dreifacher Reihe, die innersten mitgedoppelten gestielten Drüsen: Staubbeutel 4-fächi'ig; die weibl. Bl. mit ebensoviel oderweniger Staubgef.. welche aber steril und deren innere mit ihren Drüsen zuweilen in einerMasse verwachsen sind; die Beere von dem an der Spitze Aerdicklen und fleischig gewor-denen Blumenstiel unterstützt und von den ganzen und unveränderten Lappen der Ge-schlechtshülle unten umgeben.

Guimpel's Abbild. III. Bd.

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