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3 (1837)
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derig, olivengrün, Irockcn oft braun. Frucht unregelmässige Flecke in der Platte, enthaltendsehr kleine längliche, innen punctirte Sporen, vermischt mit Bündeln sehr feiner Fäden.

Off. ^ Jodum s. Jodina; Jod oder Jodine wird aus der Asche verschiedener Tangartendurch chemische Behandlung gewonnen, es bildet glänzende schwarze Schüppchen von einemspccif. Gewicht ~ 4,948, welche den Geruch von Chlor haben, durch Feuer einen violettenRauch geben, in 7000 Theilen Wasser, welches sie gelbbraun färben, so wie in 10 TheilenAlcohol lösbar.

Chemische Beschaffenheit: In dem Fucus saccharinus, so wie in vielen andern dergrössern Fucus-Arien fand Goulticr de Claubry: Schleim, Eyweissstoff, grünen Farbstoff, Man-nazucker, und eine grosse Menge von Salzen, worunter jodwasserstoffsaures Kali vorwaltet

Nutzen: Der Zuckerlang, welcher seinen Namen davon erhalten hat, dass wenn ertrocken wird, der zuckerarlige Stoff, welchen er enthält, efflorescirt, wird in vielen nördlichenGegenden als Speise benutzt, sonst aber mit andern Tangen zur Bereitung einer schlechten Sodawelche unter dem Namen Kelp oder Varec bekannt ist. Das Jod wird gewöhnlich in salz-artigen Verbindungen nur noch äusserlich gebraucht, da der innerliche Gebrauch desselbengegen den Kropf und verschiedene andere Drüsenkrankheiten grosse Vorsicht erfordert, indemdieser Stoff zu den stärkern Giften gehört.

Erklärung der KupfeHafcln 2'i9 u. 250249. Eine ganze Pßanzc in nat. Grösse von der gewöhnlichenForin. Tafel 250. eine abiveichende Form mit gebuchtetem liandc, in nat. Gr.

Fucus (Chondrus) crispus.

Syst. sex. Cryptogamia Algae. Syst. nat. Algac 8. Algae aquaticae Auct.

Char. gen. Chondrus: Laub flach, gabeltheilig oder ästig, rolh; Frucht halbkugeligeTuberkeln, den Spitzen des Laubes eingewachsen.

Char. speciei: Laub gabeltheilig, kraus, ungerippt, Zweige verbreitet, ganz; Tuber-keln einzeln, den Spitzen des Laubes eingesenkt und daher coneav.

Abänderungen: Wenige Tange zeigen eine solche Mannigfaltigkeit der Form als dieser,die Substanz ist t>ald häutiger, bald knorpeliger, die Zweige sind alle gleichbreit und stumpf,- oder die letzten sind verlängert und spitz, oder die ersten Zweige sind breit und theilen sichin zahllose kurze Aeste, ferner stehu die Aeste grade oder gekrümmt, sind selten oder reich-lich, bald langgezogen, bald kurz, unter verschiedenem Winkel von einander tretend u. s. w.

Synonyme: Chondrus crispus Lyngbye; Fucus crispus Linne; Fucus polymorphusLamark; Fucus ceranoides Gmelin; Sphaerococcus crispus Agardh; Ulva crispa De Candolle. Deutsche: Perlmoos, isländisches Moos; Carragheen.

Vaterland: Zum Theil häufig in dem nördlichen und atlantischen Meere, an den Küstenvon Irrland, Grossbritannien, Norwegen, Dänemark, Frankreich bis nach Cadix.

Beschreibung: Ausdauernd, wenige Zoll bis über einen Fuss lang, von braunrotherFarbe und knorpeliger, biegsamer und zäher Substanz. Statt der Wurzel eine kleine Schwielemit welcher dieser Tang sich befestigt. Laub ganz, ohne Nerven, unten einfach und schmal, flach