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3 (1837)
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erregendes Mittel schon im "Vaterlande gegen Fieber, Dyssenterien: Blutflüsse und zur Beför-derung der Verdauung benutzt und ist in Europa in ähnlichen Fällen gebraucht worden.

Erklärung der Kupferlafeln 240. und 241. Taf. 240. Eine blühende Zweigspitze etwas verkleinert nebsteinem Blältchen in nat. Gr., a) eine Blumenknospe, b) der Kelch, c) eine aufgeblühte Blume,fl) eine männliche Blume ohne Blumenblätter, die Schuppen der Staubfäden bedecken das sterilel'istill, e) ein Blumenstiel mit seinen Deckblättchen, von der Blume nur ein Staubgefäss und einFruchtknoten vorhanden, f) eine vollständige männliche Blume offen, g) eine weibliche ebenso,h) das Pistill mit dem Griffel, i) ein Theil desselben, k. und 1) reife Früchte, m) eine derselbenhalb geöffnet, edles vergr. Taf. 241. Eine junge Pßanze der Simaruba officinalis in nat. Gr ,a) Blatter, b) Rinde.

Gentiana lute

a.

A

Syst. sex. Pentandria Digynia. Syst. nat. Gentianeae Juss.

Char. gen.: Kelch glockig, 5- seltner 4- oder 7-spaltig, zuweilen scheidenartig,bleibend; Blumenkrone röhrig, kurz oder lang, mehr oder wenig oben oder schon von untenan erweitert, mit 5-, seltner 4-oder 7-spaltigem Saume; Staubgefässe 5, seltner 4 oder 7.Narbe zweilappig, meist sitzend; Kapsel einfächrig, zweiklappig, vielsaamig, Saamen anden eingebogenen Klappenrändern sitzend.

Char. specici: Blätter nervig, die unteren gestielt, elliptisch, Blume in Quirlenstehend; Kelch scheidenförmig; Blumenkrone tief in sechs oder fünf längliche, spitze, stern-förmig ausgebreitete Lappen getheilt.

Synonyme: Gentiana lutea Linne und der meisten Autoren, Swertia lutea Vest, Aste-rias lutea Borkhausen. Deutsche: gemeiner, rother, bitterer, gebi-äuchlicher, grosser En-zian, Fieberwurz, Bitterwurzel, Hochwurz, Kreuzwurz, Zinzallwurz u. s.w.

Vaterland: Auf trocknen begrasten Abhängen und Weideplätzen in den niedern AlpenMitteleuropa's, in den Pyrenäen, vogesen, Sevennen, dem Jura, in Wallis, Graubündten.Tyrol, Kärn bis Croatien und Dalmatien. Bl. im Hochsommer.

Beschreibung: Wurzel sehr lang herabsteigend, dick, oft ästig, walzenförmig, zäheund bitter, aussen schwärzlich rothbraun, innen gelb. Stengel kahl wie die ganze Pflanze,1| 6 F. hoch, aufrecht, einfach, cylindrisch, beblättert. Blätter gegenständig, ganzrandig,zugespitzt, 5- seltner 7-nervig, die Nerven nach der Spitze zusammenneigend, auf der unternSeite hervortretend, oben grün, unten bläulich-grün, die untersten gestielt, gross, elliptisch,an beiden Enden spitz auf breitem Blattstiele, die obern kürzer gestielt, dann sitzend, an derBasis mit einander verwachsen, die blüthensländigen fast herzförmig, endlich kleiner als dieBlume, dünnhäutig. Blume gestielt, falsche Quirle in den Blattwinkeln bildend, die Blumen-stiele bis einen halben Zoll lang, in den untern Blattwinkeln noch auf einem gemeinschaft-lichen Stiele stehend und mit einigen eyförmigen Deckblättern versehen. Kelch scheidenartig,eyförmig, auf einer Seite gespalten, dünnhäutig, durchscheinend, an der Spitze mit 23unregelmässigen Zähnen, etwa halb so lang als die Blumenkrone, welche regelmässig tief bisauf f ihrer Länge 5 6spaltig, mit sternförmig ausgebreiteten, länglichen und spitzen 1 Zolllangen Zipfeln, rein gelb oder mit Reihen brauner Punkte besetzt. Saubgefasse 5 6,