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2 (1833)
Entstehung
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122
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beblätterte Traube bildend; Hüllschuppen mit weissen weichen Haaren bedeckt, in derMitte auf dem Kücken grün, die äussern lanzettlich, die innern eyförmig. Blumen gelb,2 7 zwitterliche mit fast schildförmigen, gewimperten Narben, 1418 weibliche mit 3-zäh-niger Kronenmündung, und einfachen, fadigen, zurückgerollten Narben. Achaenien kommenbei uns nicht zur Reife.

Off. Herba Abrotani. Das Kraut im Juli und x\ugust gesammelt, frisch von an-genehmem citronenartigem Geruch und von bitterem aromatischem Geschmack.

Verwechslungen: Mit Art. procera, einer im südlichen und besonders südöstlichenEuropa häufig vorkommenden Art ist A. Abrotanum nahe verwandt, jene unterscheidet sichaber durch die oberen ebenfalls doppelt-gefiederten Blätter, mit kürzeren Fiederchen undschwächeren Geruch.

Chemische Beschaffenheit: Ein ätherisches Oel und bittere Stoffe werden auch hierwie bei den verwandten Mitteln, die wirksamen Bestandtheile sein, über welche wir abernichts näheres wissen.

Nutzen: Die Eberraute wird jetzt nur wenig als Arzneimittel angewendet, man ge-brauchte sie sonst innerlich und äusserlich wie den Wermuth, dem sie an Bitterkeit nach-steht, dafür aber aromatischer ist.

ErkläruDg der Kupfertafel 199. Der untere TVurzcltheil und die blühende Spitze der Eberraute innat. Gr., so rvie eins der untern Blätter vergr. a) eine äussere, b) eine innere Hüllschuppc, c) eineweibliche Blume, d) die Staubgefässe, e) der Griffel der weiblichen Blume, alles vergr.

Artemisia Contr

a.

Syst. Sex. Syngenesia Superflua. Syst. nat. Compositae s. Synanthereae Auct.

Chor. gen. S. b. Art. Absinthium.

Chat: speciei: Strauch; Blätter sehr klein, kahl, bandförmig; Zipfel linealisch;Köpfchen sitzend, eine aus Aehren zusammengesetzte Rispe bildend.

Synonyme: Artemisia Contra Linne und der Schriftsteller. Deutsche: PersischerBeifuss, levantischer Wurmsaamen.

Vaterland: Persien, wahrscheinlich auch in einigen Theilen vom angrenzenden Klein-asien und andern Ländern.

Beschreibung: Strauch, dessen Stengel in lange Aeste getheilt sind, die gegen dieSpitze hin mit vielen kurzen, abstehenden, mit Köpfchen bedeckten Aesten besetzt sind;Rinde blass-bräunlich, mit einer flockigen weissen Wolle, wie mit Spinnweben überzogen,welche sich abreiben lässt. Blätter am untern Theile der Stengel fehlend, nach oben bü-schelförmig beisammen stehend, sehr klein, 23 Lin. lang, fast eben so breit, bandförmig-gefiedert - zerschnitten, aus 5 äusserst schmalen und kurzen Fiedern in der Mitte und 2 et-was längeren, noch einmal eingeschnittenen, seitwärts stehenden, zusammengesetzt, glatt,graugrün, bei stärkerer Vergrösserung mit weisslichen Drüsen versehen. Köpfchen sitzendund büschelig an den Aesten zusammengehäuft, blattlose, unterbrochene Aehren bildend.Hülle oval-länglich, aus 1015 ovalen, stumpfen, glatten, etwas gewölbten, dicht über ein-ander liegenden, am Rande häutigen und auf dem Rücken mit gelben Drüsen versehenenSchuppen. Blumen röhrenförmig, männliche 3 4 fünfspaltige, weibliche 1 2 ohne Blu-menkrone. Fruchtknoten etwas zusammengedrückt, kahl. Staubgefässe scheinen nichtüber die Blumenkrone hervorzuragen. Alles Uebrige unbekannt.