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2 (1833)
Entstehung
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107
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Beschreibung: Diese Pflanze, welche von mehreren nur für eine kultivirte Form dervorigen gehalten wird, ist ihr allerdings sehr ähnlich, lässt sich aber doch unterscheiden:durch die dünnere ein- oder zweijährige, nach der Spitze mehrfaserige Wurzel, durch denaufrechten Hauptstengel, aus dem sich vom Grunde an Aeste entwickeln, die dann oft nieder-liegen und so Nebenstengel zu sein scheinen; durch die weniger zertheilten Blätter, welchegewöhnlich nur 1- oder 2mal gefiedert und zur dritten Fiederspaltung nur eine Neigun«-durch einzelne an den äussersten Fiederchen hervortretende Zipfel zeigen; durch an derBasis erweiterte, selbst etwas herablaufende Blattstiele; durch grössere Blumenköpfchen;durch unten nur roth gestreifte Randblumen; durch kleinere schmaler gerandete xichae-nien u. s. w.

Off. Radix Pyrethri. Die deutsche Bertramwurzel (Rad. Pyr. communis s. germa-

niei) welche jetzt gewöhnlich in den Oflicinen gefunden wird, ist 5 9 Z. lang', oben 3__

4 Lin. dick, allmählig sich verdünnend, spindelförmig und nach unten in mehrere dünnereWurzelfasern ausgehend, an dem oft etwas wulstigen Kopfe mit einem 2 4 langen Schöpfevon abgeschnittenen WurzelblätLern und Stengeln versehen, aussen schwärzlich braun, starkJängsrunzelig, innen mit einer gelbgrauen, etwas harzigen Rindensubstanz, und bräunlichem,lockerem undeutlich-strahligem Holzkörper.

Verwechslungen; Mit dieser dünneren Bertrannvurzel kann nur die ebenfalls sehrstark beissende Wurzel der Achillea Ptarmica, des Wiesenbertrams, verwechselt w r ordensein, die sich aber sogleich durch ihre horizontale Richtung, durch ihre Gliederung und durchdie an dem Knoten befindlichen Wurzelzasern, so wie durch ihre durchaus graugelbe oderweissliche Färbung unterscheidet.

Chemische Beschaffenheit und Nutzen: Vergleiche bei Anacyclus Pyrethrum.

Erklärung der Kupfertafel 188. Eine ganze Pßanze blühend in nat. Gr., a) und b) Hüllblätterc) eine llandblumc, alles vergr., d) eine Scheibenblume in nat. Gr., e) dieselbe 'vergr. f) Staub'gefüssc und g) Pistill, beides vergr.

Aconitum N e o m o n t a n u m.

Syst. sex. Polyandria Trlgynia. Syst. nat. Ranunculaceae Auct.

Char. gen. Kelch blumenkronenartig, unregelmässig 5-blättrig, abfallend oder wel-kend, das obere Kelchblatt concav, helmförmig. Zwei obere Kronenblätter lang-gena-gelt, mit sackartiger, neetarabsondernder Platte, im obern Kelchblatte verborgen, die unternlinealisch oder staubgefässartig. Staubgefässe zahlreich; Pistille 2 5; Frucht 25 Kapseln, an der innern Nath Saamen tragend und aufspringend.

Char. speciei: Blumenhülle abfallend; Staubfäden behaart, das heim artige Kelch-blatt gewölbt; die untern Blumenstiele 2 3-blumig; jüngere Kapseln zusammenneigend,

Abänderungen: Man findet diese Pflanze mit sehr verschiedener Entwickelung ihresBlüthenstandes, bald eine Traube, bald fast eine Rispe; ferner auch mit weissen und viol-blau gesäumten Blumen und bellern Blättern in den Gärten unter dem Namen Ac. variegatum.

Synonyme: Aconitum Neomontanum Willdenow nicht Wulffen's, Ac. Napellus Miller,Störk und anderer; Acon. intermedium De Candolle nicht Hoppe; Ac. Störkianum Reichen-

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